Ein Planet ohne Boden
Was wir von Jupiter sehen, sind die obersten Wolken. Darunter folgen weitere Wolkenschichten, dann wird das Gas immer dichter und heißer und geht allmählich in eine Art Flüssigkeit über. Eine scharfe Grenze, auf der man stehen könnte, gibt es nicht.
Woraus Jupiter besteht
Jupiter besteht hauptsächlich aus Wasserstoff und Helium – denselben Stoffen, aus denen auch die Sonne besteht. Deshalb nennt man ihn einen Gasriesen. Tief im Inneren vermuten Forschende einen Kern aus schwereren Stoffen, doch er liegt unter so gewaltigem Druck, dass niemand ihn direkt beobachten kann.
Fast ein Stern?
Manchmal wird Jupiter ein verhinderter Stern genannt. Ein echter Stern hätte er aber nie werden können: Dafür hätte er etwa 80-mal so viel Masse gebraucht. Erst dann wäre es in seinem Inneren heiß und dicht genug für Kernfusion – den Vorgang, der Sterne leuchten lässt.
Innen heiß
Jupiter gibt mehr Wärme ab, als er von der Sonne bekommt. Tief in seinem Inneren ist es wahrscheinlich heißer als an der Oberfläche der Sonne. Diese Wärme treibt auch seine Stürme an.
