Warum ist Neptun so stürmisch?

Lou erklärt

Neptun ist sehr weit weg und sehr kalt – trotzdem toben dort die schnellsten Winde, die wir kennen. Die Energie dafür kommt zum Teil aus seinem Inneren.

Der tiefblaue Planet

Neptun ist der äußerste der acht Planeten. Im Teleskop erscheint er als winziges, kräftig blaues Scheibchen. Wie bei Uranus trägt Methan zu seiner Farbe bei. Warum Neptun etwas blauer wirkt als Uranus, hängt auch mit Dunstschichten in seiner Atmosphäre zusammen.

Die schnellsten Winde

In Neptuns Atmosphäre wurden Windgeschwindigkeiten von mehr als 2.000 Kilometern pro Stunde gemessen. Das ist schneller als der Schall auf der Erde. Damit gehören Neptuns Winde zu den schnellsten, die wir auf einem Planeten kennen.

Energie von innen

Neptun bekommt nur sehr wenig Sonnenwärme. Er gibt aber mehr als doppelt so viel Energie ab, wie er von der Sonne erhält. Diese Wärme aus seinem Inneren hilft, das wilde Wetter anzutreiben.

Dunkle Flecken

1989 fotografierte Voyager 2 auf Neptun einen Großen Dunklen Fleck – einen riesigen Sturm. Als das Hubble-Weltraumteleskop einige Jahre später hinschaute, war er verschwunden. Seitdem sind weitere dunkle Stürme aufgetaucht und wieder vergangen.

Zahlen & Fakten

Windgeschwindigkeit: über 2.000 km/h
Tag: ca. 16 Stunden
Jahr: 165 Erdenjahre
Großer Dunkler Fleck: 1989 von Voyager 2 fotografiert

Wusstest du?

Ein Tag auf Neptun dauert nur etwa 16 Stunden – ein Neptunjahr dagegen 165 Erdenjahre.

Teste dein Wissen!

Frage 1: Wie schnell können Neptuns Winde werden?

A) Über 2.000 km/h
B) 10 km/h
C) 100 km/h
Richtig ist Antwort: a

Frage 2: Was entdeckte Voyager 2 im Jahr 1989 auf Neptun?

A) Einen Ozean
B) Einen Großen Dunklen Fleck
C) Einen Vulkan
Richtig ist Antwort: b

Frage 3: Woher bekommt Neptuns Wetter einen Teil seiner Energie?

A) Vom Mond
B) Von Jupiter
C) Aus seinem eigenen Inneren
Richtig ist Antwort: c

Quellen

Zuletzt geprüft: 26.10.2026

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