Der tiefblaue Planet
Neptun ist der äußerste der acht Planeten. Im Teleskop erscheint er als winziges, kräftig blaues Scheibchen. Wie bei Uranus trägt Methan zu seiner Farbe bei. Warum Neptun etwas blauer wirkt als Uranus, hängt auch mit Dunstschichten in seiner Atmosphäre zusammen.
Die schnellsten Winde
In Neptuns Atmosphäre wurden Windgeschwindigkeiten von mehr als 2.000 Kilometern pro Stunde gemessen. Das ist schneller als der Schall auf der Erde. Damit gehören Neptuns Winde zu den schnellsten, die wir auf einem Planeten kennen.
Energie von innen
Neptun bekommt nur sehr wenig Sonnenwärme. Er gibt aber mehr als doppelt so viel Energie ab, wie er von der Sonne erhält. Diese Wärme aus seinem Inneren hilft, das wilde Wetter anzutreiben.
Dunkle Flecken
1989 fotografierte Voyager 2 auf Neptun einen Großen Dunklen Fleck – einen riesigen Sturm. Als das Hubble-Weltraumteleskop einige Jahre später hinschaute, war er verschwunden. Seitdem sind weitere dunkle Stürme aufgetaucht und wieder vergangen.
