Helfer im All
Satelliten sind Maschinen, die Menschen ins All geschossen haben. Wettersatelliten fotografieren die Wolken für den Wetterbericht. Navigationssatelliten helfen dem Navi im Auto oder Handy, den Weg zu finden. Andere übertragen Fernsehprogramme, Telefongespräche und Internet um die ganze Welt. Ohne Satelliten würde unser Alltag ganz anders aussehen.
Ein Haus im Weltall
Die Internationale Raumstation ISS kreist in etwa 400 Kilometern Höhe um die Erde. Seit November 2000 leben dort ohne Unterbrechung Astronautinnen und Astronauten aus verschiedenen Ländern. Die ISS ist so groß, dass du sie an manchen Abenden mit bloßem Auge sehen kannst: als hellen Punkt, der in wenigen Minuten über den Himmel zieht, ohne zu blinken.
Das Problem mit dem Weltraumschrott
Nicht alles, was um die Erde kreist, ist noch nützlich. Ausgediente Satelliten, alte Raketenteile und winzige Splitter von Zusammenstößen fliegen ebenfalls herum – mit vielen Kilometern pro Sekunde. Schon ein kleines Teilchen kann bei dieser Geschwindigkeit großen Schaden anrichten. Darum werden die größeren Teile ständig beobachtet. Manchmal muss die ISS sogar ausweichen. Forschende arbeiten daran, weniger neuen Schrott zu erzeugen und alten wieder einzusammeln.
