Die Suche nach Planet X
Lange vermuteten Astronomen, dass hinter Neptun noch ein weiterer Planet liegt. Percival Lowell, Gründer des Lowell-Observatoriums in Arizona, suchte nach diesem „Planet X“, starb aber, ohne ihn zu finden.
Ein junger Mann von der Farm
1929 bekam der junge Clyde Tombaugh am Lowell-Observatorium die Aufgabe, weiterzusuchen. Er kam von einer Farm in Kansas und hatte sich selbst Teleskope gebaut – unter anderem mit Teilen landwirtschaftlicher Maschinen. Seine genauen Zeichnungen von Jupiter und Mars hatten die Astronomen beeindruckt.
Lichtpunkte vergleichen
Tombaugh fotografierte denselben Himmelsausschnitt in verschiedenen Nächten und verglich die Aufnahmen Punkt für Punkt. Sterne bleiben an derselben Stelle, ein Planet wandert ein kleines Stück. Am 18. Februar 1930 fand er endlich einen winzigen Punkt, der sich bewegt hatte: Pluto.
Ein Kind gibt den Namen
Den Namen Pluto schlug die elfjährige Venetia Burney aus England vor – nach dem römischen Gott der Unterwelt. Er passte gut zu einer so fernen, dunklen und kalten Welt.
