Sehr dünne Luft
Die Marsatmosphäre ist sehr dünn: Der Druck am Boden liegt unter einem Prozent des Luftdrucks auf der Erde. Sie besteht zu etwa 96 Prozent aus Kohlendioxid. Zum Atmen ist das viel zu wenig. Im Durchschnitt ist es auf dem Mars etwa minus 63 Grad kalt, in Winternächten und an den Polen unter minus 150 Grad.
Staubteufel und Staubstürme
Trotzdem hat Mars Wetter: Winde, Wolken aus Wasser- und Kohlendioxideis, kleine Wirbelstürme – Staubteufel – und Staubstürme. Manche bleiben regional, manche werden so groß, dass Staub fast den ganzen Planeten einhüllt. Ein Marswind würde dich wegen der dünnen Luft aber nicht so umwerfen wie ein gleich schneller Sturm auf der Erde.
Gefahr für Roboter
Der feine Staub ist für Technik ein Problem. 2018 geriet der Rover Opportunity in einen gewaltigen Staubsturm. Es kam so wenig Sonnenlicht an, dass seine Solarpaneele nicht mehr genug Strom lieferten. Der Kontakt brach ab – nach fast 14 Jahren, obwohl er nur für etwa 90 Marstage geplant war.
Wie klingt der Mars?
Der Rover Perseverance hat mit Mikrofonen echte Geräusche vom Mars aufgenommen. Schall breitet sich in der dünnen Luft aus, klingt aber leiser und gedämpfter, und hohe Töne werden besonders stark geschluckt.
