Olympus Mons – der Riesenvulkan
Olympus Mons ist der größte Vulkan im Sonnensystem. Er ist ein Schildvulkan mit sehr flachen Hängen und einer riesigen Grundfläche. Vom Fuß bis zum Gipfel misst er – je nachdem, wie man den Fuß festlegt – weit über 20 Kilometer. Der Mount Everest ist knapp 9 Kilometer hoch.
Warum er so groß werden konnte
Auf der Erde wandern die Platten über heiße Stellen im Erdinneren hinweg, sodass Ketten vieler Vulkane entstehen. Mars hat keine solche Plattentektonik. Die Kruste blieb über einer vulkanischen Quelle sehr lange an ähnlicher Stelle, und Lava türmte sich Schicht für Schicht auf. Weil die Hänge so flach sind, würde man am Fuß kaum merken, dass man vor einem Berg steht.
Valles Marineris – ein Riss durch eine Welt
Valles Marineris ist ein gewaltiges Grabensystem: etwa 3.870 Kilometer lang, an der breitesten Stelle rund 600 Kilometer breit und bis zu etwa 9 Kilometer tief. Es ist viel größer als der Grand Canyon. Entstanden ist es aber nicht durch einen Fluss: Als sich die riesige Vulkanregion Tharsis aufwölbte, wurde die Kruste gedehnt und riss auf. Wasser, Erdrutsche und Erosion haben die Form später verändert.
