Neun Jahre Reise
Die NASA-Sonde New Horizons startete 2006 und flog am 14. Juli 2015 in rund 12.500 Kilometern Entfernung an Pluto vorbei. Ein Funksignal brauchte für den Weg zur Erde etwa viereinhalb Stunden – die Sonde musste vieles selbstständig erledigen.
Das Herz aus Eis
Auf den Bildern war ein großes, helles Gebiet in Herzform zu sehen. Es heißt Tombaugh Regio, nach Plutos Entdecker. Seine glatte westliche Hälfte, Sputnik Planitia, ist eine riesige Ebene aus Stickstoffeis. Weil sie kaum Krater hat, muss sie geologisch jung sein.
Gletscher und Eisberge
Bei rund minus 230 Grad Celsius ist Stickstoff gefroren. Stickstoffeis ist weich genug, um langsam wie ein Gletscher zu fließen. Wassereis ist dort dagegen so hart wie Gestein – ganze Berge, die mehrere Kilometer hoch sind, bestehen daraus.
Ein Himmel, der gefriert
Pluto hat eine sehr dünne Atmosphäre, vor allem aus Stickstoff. Je nach Entfernung zur Sonne kann ein Teil davon als Frost wieder auf den Boden frieren. Manche Messungen passen sogar zu einem Ozean unter Plutos Oberfläche – bewiesen ist er aber nicht.
