Ein Zuhause für das Teleskop
Ein gutes Teleskop ist empfindlich. Tau, Regen und Staub mögen seine Linsen und Spiegel gar nicht. In der Sternwarte ist es gut geschützt und muss nicht jeden Abend aufgebaut und genau ausgerichtet werden. So kann die Beobachtung viel schneller beginnen.
Gegen Wind und Streulicht
Schon ein leichter Windstoß lässt ein Teleskop zittern, und das Bild verwackelt. Die Kuppel hält den Wind ab. Außerdem schirmt sie das Licht von Straßenlaternen und Häusern ab, das sonst von der Seite ins Teleskop fallen würde. Und im Winter haben es die Beobachter darin ein bisschen gemütlicher.
Warum gerade eine Kuppel?
Die runde Form hat einen cleveren Grund: Die Kuppel lässt sich drehen. Der Spalt wird immer genau dorthin gedreht, wo das Teleskop hinschaut. Weil sich der Himmel durch die Erddrehung bewegt, wandern Kuppel und Teleskop gemeinsam mit. Bei kleinen Sternwarten gibt es auch Dächer, die man ganz zur Seite schieben kann.
