Vier Lichtpunkte neben Jupiter
Wer Jupiter durch ein Fernglas oder ein kleines Teleskop betrachtet, sieht oft bis zu vier winzige Lichtpunkte in einer Reihe neben ihm. Das sind seine vier größten Monde: Io, Europa, Ganymed und Kallisto.
Galileos Entdeckung
Galileo Galilei sah diese Monde im Jahr 1610 als Erster durch sein Fernrohr. Er beobachtete, dass sie Jupiter umkreisen. Das war ein wichtiger Beweis dafür, dass sich nicht alles im Himmel um die Erde dreht. Ihm zu Ehren heißen sie heute die Galileischen Monde.
Ein kleines Sonnensystem
Die vier Monde ändern ständig ihre Position. Innerhalb weniger Stunden kann einer hinter Jupiter verschwinden und ein anderer wieder auftauchen. Jupiter wirkt mit ihnen fast wie ein kleines Sonnensystem für sich.
Vier ganz verschiedene Welten
Io ist voller Vulkane, Europa hat wahrscheinlich einen Ozean unter dem Eis, Ganymed ist der größte Mond des Sonnensystems und Kallisto ist mit Kratern übersät. Insgesamt kennt man bei Jupiter heute mehr als 90 Monde – die meisten davon sind aber sehr klein.
