Warum ist Kallisto voller Krater?

Lou erklärt

Auf Kallisto verändert sich fast nichts. Deshalb sind dort alle Krater von uralten Einschlägen noch zu sehen – wie Seiten in einem sehr alten Buch.

Krater neben Krater

Kallisto ist fast vollständig mit Kratern bedeckt. Kaum ein Fleckchen ist frei. Jeder Krater stammt von einem Einschlag – viele davon sind Milliarden Jahre alt.

Warum die Krater bleiben

Auf der Erde verwischen Wind, Wasser, Vulkane und die Bewegung der Erdplatten alte Krater. Auf Io würde Lava sie überdecken. Auf Kallisto passiert dagegen fast nichts: Es gibt keine Vulkane und kaum innere Aktivität. Deshalb bleiben die Spuren erhalten.

Ein riesiger Ringkrater

Einer der größten Einschläge hinterließ das Valhalla-Becken. Um seinen hellen Mittelpunkt ziehen sich viele Ringe, die zusammen einen Durchmesser von fast 4.000 Kilometern erreichen.

Vielleicht auch ein Ozean

Einige Messungen deuten darauf hin, dass sogar tief unter Kallistos Oberfläche Wasser liegen könnte. Die Hinweise sind aber schwächer als bei Europa und Ganymed.

Zahlen & Fakten

Ort: äußerster Galileischer Mond
Oberfläche: sehr alt, voller Krater
Größtes Becken: Valhalla, Ringe über fast 4.000 km
Geologische Aktivität: kaum

Wusstest du?

Kallisto ist fast so groß wie der Planet Merkur und der drittgrößte Mond im Sonnensystem.

Teste dein Wissen!

Frage 1: Warum sieht man auf Kallisto so viele alte Krater?

A) Weil dort kaum etwas die Oberfläche verändert
B) Weil es dort regnet
C) Weil Kallisto sehr jung ist
Richtig ist Antwort: a

Frage 2: Wie heißt das große Ringbecken auf Kallisto?

A) Olympus
B) Valhalla
C) Mordor
Richtig ist Antwort: b

Frage 3: Welcher der vier großen Jupitermonde ist der äußerste?

A) Io
B) Europa
C) Kallisto
Richtig ist Antwort: c

Quellen

Zuletzt geprüft: 26.10.2026

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