Eine Decke aus Luft
Um die Erde liegt eine dünne Schicht aus Luft. Die Schwerkraft hält sie fest, damit sie nicht ins All davonfliegt. Ganz unten, wo wir leben, ist die Luft dicht. Je höher man kommt, desto dünner wird sie. Schon auf hohen Bergen fällt das Atmen schwerer. In etwa 100 Kilometern Höhe beginnt nach einer häufig verwendeten Grenze der Weltraum.
Woraus besteht Luft?
Luft ist eine Mischung aus verschiedenen Gasen. Der größte Teil ist Stickstoff. Etwa ein Fünftel ist Sauerstoff – den brauchen Menschen und Tiere zum Atmen. Dazu kommen kleine Mengen anderer Gase, zum Beispiel Kohlendioxid, das Pflanzen zum Wachsen brauchen, und Wasserdampf, aus dem Wolken entstehen.
Unser Schutzschild
Die Atmosphäre schützt uns auf viele Arten. Die Ozonschicht hält einen großen Teil der gefährlichen UV-Strahlung der Sonne ab. Kleine Gesteinsbrocken aus dem All verglühen in der Luft, bevor sie den Boden erreichen – das sehen wir als Sternschnuppen. Und nachts sorgt die Luft dafür, dass es nicht so eisig kalt wird wie auf dem Mond, der keine Atmosphäre hat.
