Einschläge aus dem All
Durch das Sonnensystem fliegen unzählige Gesteinsbrocken – von winzigen Körnchen bis zu Felsen so groß wie Berge. Trifft so ein Brocken auf den Mond, ist er viel schneller als eine Gewehrkugel. Beim Aufprall wird er so heiß, dass er zerplatzt und Gestein in alle Richtungen schleudert. Zurück bleibt eine runde Grube mit einem hohen Rand: ein Krater. Große Krater haben oft sogar einen Berg in der Mitte.
Warum die Erde so wenige hat
Auch die Erde wurde früher oft getroffen. Doch die meisten kleinen Brocken verglühen in unserer Luft, bevor sie den Boden erreichen – das sind die Sternschnuppen. Und alte Krater verschwinden mit der Zeit: Wind, Regen, Flüsse und Pflanzen verwischen sie. Auf dem Mond gibt es all das nicht. Darum sieht er aus wie ein riesiges Erinnerungsbuch voller alter Einschläge.
Krater selbst entdecken
Schon mit einem Fernglas kannst du Krater sehen! Am besten klappt es rund um den Halbmond. Schau dir die Grenze zwischen dem hellen und dem dunklen Teil an. Dort fällt das Sonnenlicht ganz schräg ein, und die Kraterränder werfen lange Schatten.
