Ein Blick von außen
Stell dir vor, du kommst von einem fernen Stern und siehst die Erde zum ersten Mal. Was fällt dir zuerst auf? Blau! Rund 71 Prozent ihrer Oberfläche sind von Ozeanen bedeckt. Dazwischen liegen braune und grüne Kontinente, weiße Wolken und Eis. Eigentlich müsste unser Planet „Wasser“ heißen.
Wasser in allen Formen
Die Erde ist die einzige uns bekannte Welt, auf deren Oberfläche heute große Mengen flüssigen Wassers dauerhaft vorhanden sind. Wasser kommt hier ganz natürlich in allen drei Formen vor: flüssig, fest als Eis und gasförmig als Wasserdampf.
Wasser auf Wanderschaft
Angetrieben von der Sonne verdunstet Wasser aus Meeren, Seen und Böden. Es bildet Wolken, fällt als Regen oder Schnee zurück und fließt über Flüsse, Grundwasser und Gletscher wieder ins Meer. Dieser Wasserkreislauf läuft seit sehr langer Zeit. Ein Wassermolekül in deinem Kakao war vielleicht schon einmal in einem Gletscher, einer Wolke oder einem Ozean.
Wichtig für das Leben
Für das Leben, wie wir es kennen, ist flüssiges Wasser besonders wichtig. Darin können sich Stoffe lösen, transportiert werden und miteinander reagieren. Das Blau ist also nicht nur schön – es ist ein Hinweis darauf, warum auf der Erde so viel passieren konnte.
