Ein Puzzle in Bewegung
Die äußere Schale der Erde ist in große Platten zerbrochen, auf denen Kontinente und Ozeanböden liegen. Diese Platten bewegen sich jedes Jahr nur wenige Zentimeter – etwa so schnell, wie deine Fingernägel wachsen. Über Millionen Jahre verändert das aber ganze Kontinente.
Gebirge, neue Meeresböden und Vulkane
Wo Platten gegeneinanderschieben, falten sich Gebirge auf. An anderen Stellen weichen Platten auseinander, und neuer Ozeanboden entsteht. Wieder anderswo taucht eine Platte unter eine andere ab und gelangt zurück ins Erdinnere. An solchen Grenzen gibt es viele Vulkane und Erdbeben.
Warum die Erde kaum Krater hat
Auf Merkur bleiben Krater fast ewig sichtbar. Auf der Erde dagegen tragen Wind und Wasser Gestein ab, Vulkane bauen neue Landschaften auf, und die Plattentektonik erneuert die Oberfläche. Darum sind die meisten alten Einschlagkrater längst verschwunden.
Ein Thermostat für Jahrmillionen
Die Plattentektonik gehört zu einem riesigen Kreislauf: Kohlendioxid wandert zwischen Luft, Meeren, Lebewesen und Gestein. Verwitterung bindet Kohlenstoff, Platten transportieren ihn ins Erdinnere, Vulkane geben Gase wieder ab. Über sehr lange Zeiträume beeinflusst das auch das Klima.
