Zehn Jahre Anreise
Die europäische Raumfahrtagentur ESA startete die Sonde Rosetta im Jahr 2004. Nach zehn Jahren erreichte sie den Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko. Als erste Sonde begleitete Rosetta einen Kometen über längere Zeit und beobachtete, wie er auf dem Weg zur Sonne immer aktiver wurde.
Die erste Landung auf einem Kometen
Rosetta selbst blieb in der Umlaufbahn. Am 12. November 2014 setzte aber ihr kleiner Lander Philae auf dem Kometen auf – zum ersten Mal überhaupt landete eine Sonde auf einem Kometen.
Abgeprallt
Eigentlich sollte sich Philae mit Harpunen festhalten. Doch sie lösten nicht aus. Bei der winzigen Schwerkraft des Kometen prallte Philae zweimal ab und blieb schließlich schräg in einer schattigen Spalte liegen. Dort bekamen seine Solarzellen zu wenig Licht, und nach etwa 60 Stunden waren die Batterien leer.
Trotzdem ein Erfolg
In dieser Zeit sammelte Philae wichtige Messungen, unter anderem zu organischen Molekülen auf dem Kometen. Rosetta zeigte außerdem, dass das Wasser von 67P sich in seiner Zusammensetzung vom Wasser der Erde unterscheidet. Das ist wichtig für die Frage, woher das Wasser unserer Erde stammt.
