Kein Stern, kein Planet – ein Mond
Sterne wie unsere Sonne leuchten selbst. Der Mond nicht: Er ist eine Kugel aus Gestein, die von der Sonne angestrahlt wird. Sein Licht ist also eigentlich Sonnenlicht, das von ihm zurückgeworfen wird. Und weil er um die Erde kreist und nicht selbst um die Sonne, ist er auch kein Planet, sondern ein Mond – unser Begleiter auf der Reise durchs All.
So groß ist der Mond
Am Himmel wirkt der Mond ungefähr so groß wie die Sonne. In Wirklichkeit ist er viel kleiner als die Erde: Du müsstest knapp vier Monde nebeneinanderlegen, um so breit wie die Erde zu sein. Und in die Erde würden ungefähr 50 Monde hineinpassen.
Ein gewaltiger Zusammenstoß
Die meisten Fachleute glauben heute: Als die Erde noch ganz jung war, ist ein anderer Himmelskörper, ungefähr so groß wie der Mars, mit ihr zusammengestoßen. Dabei wurden riesige Mengen Gestein ins All geschleudert. Diese Trümmer haben sich nach und nach zusammengeballt – und daraus wurde der Mond.
Ein wichtiger Hinweis darauf: Das Mondgestein, das die Apollo-Astronauten mitgebracht haben, ist dem Gestein der Erde sehr ähnlich. Ganz sicher ist sich die Wissenschaft aber noch nicht – es wird weiter geforscht.
