Ohne Luft keine warme Decke
Auf der Erde wirkt die Luft wie eine große Decke. Sie verteilt die Wärme, damit es auch im Schatten nicht sofort eiskalt wird, und sie hält nachts einen Teil der Wärme fest. Im Weltall und auf dem Mond gibt es diese Decke nicht. Die Wärme bleibt dort, wo die Sonne hinscheint – und überall sonst wird es bitterkalt.
Tag und Nacht auf dem Mond
Ein Tag auf dem Mond dauert ungefähr zwei Wochen, die Nacht ebenso. Während des langen Mondtages heizt sich der Boden auf über 120 Grad auf – heißer als kochendes Wasser. In der langen Mondnacht fällt die Temperatur auf etwa minus 130 Grad. In tiefen Kratern an den Polen, in die niemals Sonnenlicht fällt, ist es sogar kälter als minus 240 Grad.
Was Raumfahrer schützt
Darum ist der Raumanzug so wichtig. Er besteht aus vielen Schichten, die vor Hitze und Kälte schützen, und hat eine eigene Kühlung. So bleibt es für die Astronautin oder den Astronauten darin angenehm. Auch Raumstationen und Raumsonden sind gut eingepackt – oft in glänzende Folie, die das Sonnenlicht zurückwirft.
