Kurz erklärt
Charles Messier lebte in Paris und hatte ein großes Ziel: neue Kometen finden. Dabei stieß er immer wieder auf neblige Flecken am Himmel, die aussahen wie Kometen, sich aber nicht bewegten. Das ärgerte ihn – also schrieb er sie auf, damit er sie nicht noch einmal verwechselte.
Eine Liste mit Folgen
So entstand der Messier-Katalog. Heute umfasst er 110 Objekte, abgekürzt mit M und einer Nummer. Darin stehen einige der schönsten Dinge am Himmel: der Krebsnebel M1, der Orionnebel M42, die Andromedagalaxie M31 und die Plejaden M45. Was Messier für lästig hielt, sind heute beliebte Ziele für Hobby-Astronomen.
Ein fleißiger Kometenjäger
Messier entdeckte selbst über ein Dutzend Kometen. Der französische König Ludwig XV. soll ihn deshalb „Kometenfrettchen“ genannt haben – weil er Kometen so beharrlich aufspürte wie ein Frettchen.


