Kurz erklärt
Clyde Tombaugh wuchs auf einer Farm in Kansas auf. Geld für ein Studium hatte die Familie nicht. Also baute er sich selbst Teleskope, zeichnete Jupiter und Mars und schickte seine Zeichnungen an das Lowell-Observatorium in Arizona. Die Astronomen dort waren so beeindruckt, dass sie den 22-Jährigen 1929 einstellten.
Die Suche nach Planet X
Am Lowell-Observatorium suchte man nach einem vermuteten Planeten jenseits von Neptun. Tombaugh fotografierte dieselben Himmelsgebiete im Abstand einiger Tage und verglich die Bilder mit einem besonderen Gerät, das schnell zwischen ihnen hin- und herschaltete. Ein Sternchen, das sich bewegte, „sprang“ dabei hin und her. Am 18. Februar 1930 fand er so Pluto.
Vom Planeten zum Zwergplaneten
Pluto galt danach 76 Jahre lang als neunter Planet. Seit 2006 zählt er zu den Zwergplaneten, weil man viele ähnliche Körper im Kuipergürtel gefunden hat. Tombaughs Entdeckung bleibt trotzdem eine der berühmtesten der Astronomie.

