Kurz erklärt
Beim Linsenteleskop, auch Refraktor genannt, sitzt vorne im Rohr eine große Glaslinse, das Objektiv. Sie bricht das Licht so, dass es sich hinten im Rohr in einem Punkt trifft, dem Brennpunkt. Dort schaust du durch ein kleines Okular und siehst ein vergrößertes Bild. Das Rohr ist vorne und hinten geschlossen, deshalb ist ein Refraktor robust und schnell einsatzbereit.
Stärken und Schwächen
Linsenteleskope zeigen besonders scharfe, kontrastreiche Bilder – ideal für Mond und Planeten. Einfache Linsen haben aber einen Nachteil: Sie brechen die Farben des Lichts unterschiedlich stark, deshalb entstehen manchmal bunte Ränder um helle Objekte. Bessere Linsen aus mehreren Glassorten beheben das. Große Linsen werden sehr schwer und teuer, darum sind die größten Teleskope der Welt Spiegelteleskope.
