Linsenteleskop (Refraktor)

Lou erklärt

Ein Refraktor funktioniert wie eine riesige Lupe, die das Sternenlicht für dich einsammelt.

Kurz erklärt

Beim Linsenteleskop, auch Refraktor genannt, sitzt vorne im Rohr eine große Glaslinse, das Objektiv. Sie bricht das Licht so, dass es sich hinten im Rohr in einem Punkt trifft, dem Brennpunkt. Dort schaust du durch ein kleines Okular und siehst ein vergrößertes Bild. Das Rohr ist vorne und hinten geschlossen, deshalb ist ein Refraktor robust und schnell einsatzbereit.

Stärken und Schwächen

Linsenteleskope zeigen besonders scharfe, kontrastreiche Bilder – ideal für Mond und Planeten. Einfache Linsen haben aber einen Nachteil: Sie brechen die Farben des Lichts unterschiedlich stark, deshalb entstehen manchmal bunte Ränder um helle Objekte. Bessere Linsen aus mehreren Glassorten beheben das. Große Linsen werden sehr schwer und teuer, darum sind die größten Teleskope der Welt Spiegelteleskope.

Zahlen & Fakten

Anderer Name: Refraktor
Lichtsammler: Glaslinse (Objektiv)
Erstes Fernrohr: 1608, Niederlande
Gut für: Mond, Planeten, Doppelsterne
Größtes Linsenteleskop: ca. 1 m (Yerkes, USA)

Wusstest du?

Das größte Linsenteleskop der Welt steht im Yerkes-Observatorium in den USA. Seine Linse hat einen Durchmesser von etwa 1 Meter und ist seit 1897 in Betrieb.

Teste dein Wissen!

Frage 1: Womit sammelt ein Refraktor das Licht?

A) Mit einer Glaslinse
B) Mit einem Spiegel
C) Mit einer Antenne
Richtig ist Antwort: a

Frage 2: Warum gibt es keine riesigen Linsenteleskope?

A) Große Linsen sind sehr schwer und teuer
B) Linsen funktionieren nachts nicht
C) Linsen sind verboten
Richtig ist Antwort: a

Frage 3: Wofür ist ein Refraktor besonders gut?

A) Für Mond und Planeten
B) Zum Hören von Radiowellen
C) Zum Fotografieren unter Wasser
Richtig ist Antwort: a

Quellen

Zuletzt geprüft: 28.10.2026

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