Teleskop

Lou erklärt

Ein Teleskop ist wie ein riesiger Lichteimer: Je größer der Eimer, desto mehr Sternenlicht fängst du damit auf.

Kurz erklärt

Ein Teleskop – früher sagte man Fernrohr – ist ein Gerät, das Licht von weit entfernten Dingen einsammelt und bündelt. Dafür benutzt es entweder Glaslinsen oder gewölbte Spiegel. Weil die Öffnung eines Teleskops viel größer ist als die Pupille in unserem Auge, fängt es viel mehr Licht ein. So werden Sterne, Planeten, Nebel und Galaxien sichtbar, die für das bloße Auge zu schwach sind.

Mehr als nur Vergrößern

Viele denken, ein Teleskop sei vor allem zum Vergrößern da. Wichtiger ist aber das Lichtsammeln: Je größer die Öffnung, desto mehr Licht kommt an und desto mehr Einzelheiten kann man erkennen. Es gibt zwei Grundbauarten – das Linsenteleskop und das Spiegelteleskop. Und es gibt Teleskope, die gar kein sichtbares Licht auffangen, sondern zum Beispiel Radiowellen, wie die Radioteleskope.

Zahlen & Fakten

Andere Namen: Fernrohr
Erfunden: 1608 in den Niederlanden
Erster Blick an den Himmel: Galileo Galilei, 1609
Bauarten: Linsenteleskop (Refraktor), Spiegelteleskop (Reflektor)
Wichtigste Größe: die Öffnung (Durchmesser)

Wusstest du?

Schon mit einem kleinen Teleskop sieht man mehr Sterne, als alle Astronomen zusammen vor 1609 je gesehen haben.

Teste dein Wissen!

Frage 1: Was ist die wichtigste Aufgabe eines Teleskops?

A) Licht sammeln
B) Sterne heller machen, indem es leuchtet
C) Wolken wegschieben
Richtig ist Antwort: a

Frage 2: Womit bündelt ein Teleskop das Licht?

A) Mit Linsen oder Spiegeln
B) Mit Magneten
C) Mit Lautsprechern
Richtig ist Antwort: a

Frage 3: Wer schaute 1609 als einer der Ersten mit einem Fernrohr zum Himmel?

A) Galileo Galilei
B) Isaac Newton
C) Edwin Hubble
Richtig ist Antwort: a

Quellen

Zuletzt geprüft: 28.10.2026

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