Weltraumteleskop

Lou erklärt

Oben im All funkeln die Sterne nicht – dort sieht ein Teleskop gestochen scharf.

Kurz erklärt

Ein Weltraumteleskop ist ein Teleskop, das mit einer Rakete ins All gebracht wurde. Es umkreist die Erde oder steht weit draußen im Weltraum. Gesteuert wird es von der Erde aus, die Bilder und Messdaten werden per Funk heruntergeschickt. Bekannte Weltraumteleskope sind Hubble, James Webb, Gaia und Euclid.

Warum ins All?

Die Luft der Erde ist ständig in Bewegung, darum funkeln die Sterne – für Astronomen bedeutet das unscharfe Bilder. Außerdem schluckt die Lufthülle einen großen Teil der Strahlung aus dem All, etwa Röntgenstrahlen, ultraviolettes Licht und viel Infrarot. Im Weltraum gibt es weder Wolken noch Luftunruhe noch Tag und Nacht. Der Nachteil: Weltraumteleskope sind sehr teuer und lassen sich meist nicht reparieren.

Zahlen & Fakten

Ort: Erdumlaufbahn oder weiter draußen im All
Vorteile: keine Luftunruhe, kein Wetter, auch unsichtbares Licht messbar
Nachteile: sehr teuer, kaum reparierbar
Beispiele: Hubble (1990), Gaia (2013), James Webb (2021), Euclid (2023)

Wusstest du?

Das Hubble-Weltraumteleskop ist bisher das einzige große Weltraumteleskop, das Astronauten im All repariert und verbessert haben – insgesamt fünfmal.

Teste dein Wissen!

Frage 1: Warum funkeln Sterne vom Erdboden aus?

A) Weil sich die Luft bewegt
B) Weil die Sterne blinken
C) Weil der Mond sie anstrahlt
Richtig ist Antwort: a

Frage 2: Was kann ein Weltraumteleskop besser sehen?

A) Licht, das die Lufthülle verschluckt
B) Nur den Mond
C) Wolken
Richtig ist Antwort: a

Frage 3: Welches Weltraumteleskop wurde von Astronauten repariert?

A) Hubble
B) James Webb
C) Gaia
Richtig ist Antwort: a

Quellen

Zuletzt geprüft: 28.10.2026

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