Warum ist der Mond so wichtig für die Erde?

Lou erklärt

Der Mond zieht mit seiner Schwerkraft am Wasser der Meere – so entstehen Ebbe und Flut. Außerdem hilft er, die Neigung der Erde ruhig zu halten, und er macht unsere Nächte heller.

Ebbe und Flut

Der Mond zieht an allem auf der Erde, am stärksten aber spürt man es beim Wasser der Ozeane. Es wölbt sich zu zwei großen Wasserbergen – einer auf der Seite zum Mond hin und einer auf der gegenüberliegenden Seite. Während sich die Erde dreht, wandern die Küsten durch diese Wasserberge hindurch. Darum steigt das Wasser etwa zweimal am Tag (Flut) und sinkt wieder (Ebbe). An der Nordsee kannst du das im Wattenmeer wunderbar beobachten.

Ein ruhiger Begleiter für unser Klima

Die Erdachse ist schräg geneigt – darum gibt es Sommer und Winter. Ohne den Mond würde diese Neigung im Lauf langer Zeiträume viel stärker schwanken. Der Mond wirkt wie ein Stabilisator und sorgt dafür, dass die Jahreszeiten über lange Zeit recht gleichmäßig bleiben.

Licht in der Nacht

Bevor es Straßenlaternen gab, war der Vollmond für die Menschen eine wichtige Lampe. Auch viele Tiere richten sich nach dem Mond: Manche Korallen geben ihre Eier zum Beispiel immer nach einem bestimmten Vollmond ab, und Mistkäfer nutzen das Licht am Nachthimmel, um geradeaus zu laufen.

Zahlen & Fakten

Flut: etwa alle 12 Stunden und 25 Minuten
Besonders hohe Flut (Springflut): bei Neumond und Vollmond
Neigung der Erdachse: etwa 23,4 Grad
Der Mond bremst die Drehung der Erde ganz langsam ab

Wusstest du?

Weil der Mond die Erde ganz langsam abbremst, waren die Tage früher kürzer. Zur Zeit der Dinosaurier dauerte ein Tag nur etwa 23 ½ Stunden!

Teste dein Wissen!

Frage 1: Was entsteht durch die Anziehungskraft des Mondes auf die Meere?

A) Ebbe und Flut
B) Regenbogen
C) Gewitter
Richtig ist Antwort: a

Frage 2: Wie oft am Tag gibt es ungefähr Flut?

A) einmal
B) zweimal
C) zehnmal
Richtig ist Antwort: b

Quellen

Zuletzt geprüft: 25.10.2026

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