Ebbe und Flut
Der Mond zieht an allem auf der Erde, am stärksten aber spürt man es beim Wasser der Ozeane. Es wölbt sich zu zwei großen Wasserbergen – einer auf der Seite zum Mond hin und einer auf der gegenüberliegenden Seite. Während sich die Erde dreht, wandern die Küsten durch diese Wasserberge hindurch. Darum steigt das Wasser etwa zweimal am Tag (Flut) und sinkt wieder (Ebbe). An der Nordsee kannst du das im Wattenmeer wunderbar beobachten.
Ein ruhiger Begleiter für unser Klima
Die Erdachse ist schräg geneigt – darum gibt es Sommer und Winter. Ohne den Mond würde diese Neigung im Lauf langer Zeiträume viel stärker schwanken. Der Mond wirkt wie ein Stabilisator und sorgt dafür, dass die Jahreszeiten über lange Zeit recht gleichmäßig bleiben.
Licht in der Nacht
Bevor es Straßenlaternen gab, war der Vollmond für die Menschen eine wichtige Lampe. Auch viele Tiere richten sich nach dem Mond: Manche Korallen geben ihre Eier zum Beispiel immer nach einem bestimmten Vollmond ab, und Mistkäfer nutzen das Licht am Nachthimmel, um geradeaus zu laufen.
