Jeden Tag ein bisschen später
Während sich die Erde einmal um sich selbst dreht, wandert der Mond auf seiner Bahn ein Stück weiter. Die Erde muss sich deshalb jeden Tag ein kleines bisschen länger drehen, bis der Mond wieder aufgeht. So verschiebt sich sein Aufgang Tag für Tag um ungefähr 50 Minuten.
Welcher Mond zu welcher Zeit?
Die schmale zunehmende Sichel siehst du kurz nach Sonnenuntergang tief im Westen. Der zunehmende Halbmond steht am Abend schon hoch am Himmel und geht gegen Mitternacht unter. Der Vollmond geht ungefähr dann im Osten auf, wenn die Sonne untergeht, und bleibt die ganze Nacht sichtbar. Der abnehmende Halbmond geht erst gegen Mitternacht auf und ist am Morgen gut zu sehen. Die abnehmende Sichel entdeckst du nur früh am Morgen, kurz vor Sonnenaufgang im Osten.
Dein Mond-Beobachtungsauftrag
Werde selbst zur Mondforscherin oder zum Mondforscher! Schau einen Monat lang jeden Abend zur gleichen Uhrzeit aus demselben Fenster. Zeichne in ein Heft, wie der Mond aussieht und wo er am Himmel steht. Schon nach ein paar Tagen erkennst du ein Muster – genau so, wie es Astromaus und Lou gemacht haben.
