Erst lernen, dann fliegen
Der Mond kam nicht zuerst. Im Gemini-Programm übten amerikanische Astronauten in den Jahren 1965 und 1966, wie man lange im All bleibt, wie man im Raumanzug draußen arbeitet und wie sich zwei Raumschiffe im All treffen und aneinanderkoppeln. All das war für eine Mondlandung nötig.
Die größte Rakete ihrer Zeit
Für den Flug zum Mond baute die NASA die Saturn V. Sie war über 110 Meter hoch – so hoch wie ein Hochhaus mit 35 Stockwerken. Am 16. Juli 1969 brachte sie die drei Astronauten Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins von Florida aus ins All. Nach drei Tagen erreichten sie den Mond.
Ein kleiner Schritt
Während Michael Collins im Mutterschiff um den Mond kreiste, flogen Armstrong und Aldrin mit der Landefähre Eagle hinunter. Kurz vor der Landung musste Armstrong per Hand einen sicheren Platz zwischen Steinen und Kratern suchen. Dann setzte er als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond und sagte: „Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit.“ Die beiden sammelten Mondgestein, stellten Messgeräte auf und kehrten sicher zur Erde zurück.
