Luft und Druck zum Mitnehmen
Auf der Erde drückt die Luft von allen Seiten auf unseren Körper – wir merken es nur nicht. Im All fehlt dieser Druck, und ohne Schutz könnte ein Mensch dort nicht überleben. Der Raumanzug ist deshalb mit Luft gefüllt und steht unter Druck. Im Rucksack stecken Sauerstoff zum Atmen und Filter, die die ausgeatmete Luft reinigen.
Eine Klimaanlage auf dem Rücken
Im Sonnenlicht kann es im All weit über 100 Grad heiß werden, im Schatten weit unter minus 100 Grad. Der Anzug hat darum viele Schichten, die isolieren. Unter dem Anzug tragen Astronauten eine Art Unterwäsche mit dünnen Schläuchen, durch die kühles Wasser fließt. So schwitzen sie nicht, auch wenn sie hart arbeiten.
Schutz und Werkzeug zugleich
Die äußeren Schichten sind so robust, dass sie winzige, superschnelle Staubkörnchen aus dem All abhalten. Das Helmvisier ist mit einer hauchdünnen Goldschicht bedampft, die grelles Sonnenlicht abhält. Dazu gibt es Funk, Lampen, Kameras und einen kleinen Trinkbeutel. Ein Raumanzug für Außeneinsätze ist so kompliziert, dass man ihn fast als eigenes Raumfahrzeug bezeichnen könnte.
