Kurz erklärt
Cecilia Payne wuchs in England auf. Nach einem Vortrag von Arthur Eddington stand für sie fest: Sie will Astronomin werden. Weil Frauen in England damals keinen Universitätsabschluss bekommen konnten, ging sie in die USA an das Harvard-College-Observatorium.
Eine Doktorarbeit, die alles änderte
In ihrer Doktorarbeit von 1925 untersuchte sie die Lichtmuster vieler Sterne mit der neuen Quantenphysik. Ihr Ergebnis: Sterne bestehen zum allergrößten Teil aus Wasserstoff und Helium – ganz anders als die Erde. Fast alle Experten glaubten damals noch das Gegenteil.
Am Ende hatte sie recht
Ihr Ergebnis wurde zunächst angezweifelt, auch von dem berühmten Astronomen Henry Norris Russell. Doch einige Jahre später bestätigte er es selbst. Payne-Gaposchkin wurde 1956 die erste Professorin an der Harvard-Universität und leitete dort als erste Frau eine Fakultätsabteilung.

