Frank Drake

Lou erklärt

Frank Drake hat einfach mal ins Weltall gelauscht, ob jemand funkt. Bisher war es still – aber die Suche geht weiter!

Kurz erklärt

Frank Drake war ein US-amerikanischer Radioastronom. Schon als Kind fragte er sich, ob es woanders im Weltall auch Lebewesen gibt. Als Forscher beschloss er, das ganz praktisch zu überprüfen.

Projekt Ozma

1960 richtete Drake ein Radioteleskop in Green Bank in den USA auf zwei nahe, sonnenähnliche Sterne: Tau Ceti und Epsilon Eridani. Er lauschte, ob von dort künstliche Radiosignale kommen. Er fand keine – aber er hatte die erste wissenschaftliche Suche nach außerirdischen Zivilisationen gestartet. Man nennt diese Forschung heute SETI.

Eine Gleichung voller Fragen

1961 schrieb Drake eine Gleichung auf. Sie zerlegt die große Frage „Wie viele Zivilisationen könnte es in der Milchstraße geben?“ in kleinere Fragen: Wie viele Sterne haben Planeten? Auf wie vielen entsteht Leben? Wie lange senden Zivilisationen Signale? Eine sichere Antwort gibt die Gleichung nicht – aber sie zeigt, was wir noch herausfinden müssen.

Zahlen & Fakten

Lebensdaten: 1930–2022
Herkunft: Chicago, USA
Beruf: Radioastronom
Berühmt für: erste SETI-Suche „Projekt Ozma“ (1960), Drake-Gleichung (1961)
Außerdem: Arecibo-Botschaft (1974)

Wusstest du?

1974 schickte Drake mit Kollegen vom Arecibo-Radioteleskop eine Botschaft zum Sternhaufen M13. Sie ist etwa 25.000 Jahre unterwegs.

Teste dein Wissen!

Frage 1: Wonach suchte Frank Drake mit dem Radioteleskop?

A) Nach Vulkanen
B) Nach Signalen von Außerirdischen
C) Nach Wolken
Richtig ist Antwort: b

Frage 2: Wie heißt diese Forschung heute?

A) NASA
B) GPS
C) SETI
Richtig ist Antwort: c

Frage 3: Gibt die Drake-Gleichung eine sichere Antwort?

A) Ja, genau 42
B) Ja, null
C) Nein, sie zeigt, was wir noch herausfinden müssen
Richtig ist Antwort: c

Quellen

Zuletzt geprüft: 28.10.2026

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