Kurz erklärt
Frank Drake war ein US-amerikanischer Radioastronom. Schon als Kind fragte er sich, ob es woanders im Weltall auch Lebewesen gibt. Als Forscher beschloss er, das ganz praktisch zu überprüfen.
Projekt Ozma
1960 richtete Drake ein Radioteleskop in Green Bank in den USA auf zwei nahe, sonnenähnliche Sterne: Tau Ceti und Epsilon Eridani. Er lauschte, ob von dort künstliche Radiosignale kommen. Er fand keine – aber er hatte die erste wissenschaftliche Suche nach außerirdischen Zivilisationen gestartet. Man nennt diese Forschung heute SETI.
Eine Gleichung voller Fragen
1961 schrieb Drake eine Gleichung auf. Sie zerlegt die große Frage „Wie viele Zivilisationen könnte es in der Milchstraße geben?“ in kleinere Fragen: Wie viele Sterne haben Planeten? Auf wie vielen entsteht Leben? Wie lange senden Zivilisationen Signale? Eine sichere Antwort gibt die Gleichung nicht – aber sie zeigt, was wir noch herausfinden müssen.


