Margaret Burbidge

Lou erklärt

Margaret hat gezeigt, wie Sterne die Zutaten für alles herstellen – und dass Forscherinnen genauso an die großen Teleskope gehören!

Kurz erklärt

Margaret Burbidge wurde 1919 in England geboren. Schon als Kind faszinierten sie die Sterne. Sie wurde Astronomin und arbeitete später vor allem in den USA, zusammen mit ihrem Mann, dem Physiker Geoffrey Burbidge.

B²FH – eine berühmte Abkürzung

1957 veröffentlichten Margaret und Geoffrey Burbidge zusammen mit William Fowler und Fred Hoyle eine berühmte Arbeit. Nach den Anfangsbuchstaben der vier heißt sie einfach „B²FH“. Darin erklären sie, wie in Sternen und bei Sternexplosionen fast alle chemischen Elemente entstehen. Margaret steuerte vor allem die Beobachtungen bei.

Kämpferin für Gleichberechtigung

Als Frau durfte Burbidge an manchen Teleskopen zunächst nicht selbst beobachten. Sie kämpfte dagegen an. 1972 lehnte sie sogar einen Preis ab, der nur an Frauen vergeben wurde – sie wollte nach ihrer Leistung beurteilt werden, nicht nach ihrem Geschlecht. Im selben Jahr wurde sie als erste Frau Direktorin der Königlichen Sternwarte von Greenwich.

Zahlen & Fakten

Lebensdaten: 1919–2020
Herkunft: England, später USA
Berühmt für: Entstehung der Elemente in Sternen (B²FH-Arbeit, 1957)
Außerdem: erste Direktorin der Königlichen Sternwarte Greenwich (1972)
Einsatz: Gleichberechtigung in der Wissenschaft

Wusstest du?

Margaret Burbidge wurde 100 Jahre alt. Sie half auch beim Bau eines Messinstruments für das Weltraumteleskop Hubble.

Teste dein Wissen!

Frage 1: Wofür steht die Abkürzung B²FH?

A) Für die Namen der vier Autoren
B) Für ein Sternbild
C) Für eine Rakete
Richtig ist Antwort: a

Frage 2: Was erklärt die B²FH-Arbeit?

A) Wie Elemente in Sternen entstehen
B) Wie man Raketen baut
C) Warum der Himmel blau ist
Richtig ist Antwort: a

Frage 3: Wie alt wurde Margaret Burbidge?

A) 50 Jahre
B) 70 Jahre
C) 100 Jahre
Richtig ist Antwort: c

Quellen

Zuletzt geprüft: 28.10.2026

Das könnte dich auch interessieren