Kurz erklärt
Lyman Spitzer war ein US-amerikanischer Astrophysiker an der Universität Princeton. Er erforschte das Gas und den Staub zwischen den Sternen – den Stoff, aus dem neue Sterne entstehen.
Ein Teleskop über den Wolken
1946, also noch vor dem ersten Satelliten, schrieb Spitzer einen Bericht über die Vorteile eines Teleskops im Weltall. Dort oben stört keine flimmernde Luft, und man kann auch Licht beobachten, das von der Lufthülle verschluckt wird, zum Beispiel Ultraviolett- und Infrarotlicht. Jahrzehntelang warb er für diese Idee – bis das Hubble-Weltraumteleskop 1990 starten konnte.
Mehr als nur Sterne
Spitzer beschäftigte sich auch mit der Frage, wie man auf der Erde Energie gewinnen könnte wie in der Sonne, also durch Kernfusion. Er entwarf dafür eine besondere Anlage, den Stellarator. Außerdem war er ein begeisterter Bergsteiger.


