Kurz erklärt
Wenn ein winziges Teilchen aus dem All mit großer Geschwindigkeit in die Atmosphäre der Erde rast, wird die Luft davor so stark zusammengepresst und erhitzt, dass sie hell aufleuchtet. In etwa 80 bis 120 Kilometern Höhe sehen wir dann für einen Augenblick einen Lichtstrich am Himmel. Die meisten Sternschnuppen werden von Körnchen verursacht, die kleiner sind als ein Reiskorn.
Meteoroid, Meteor, Meteorit
Solange das Teilchen noch im All fliegt, heißt es Meteoroid. Die Leuchterscheinung in der Luft ist der Meteor. Und wenn ein größeres Stück den Flug übersteht und auf dem Boden landet, nennt man es Meteorit.
Sternschnuppen-Nächte
Zu bestimmten Zeiten im Jahr durchquert die Erde Staubspuren, die Kometen hinterlassen haben. Dann gibt es Meteorströme mit vielen Sternschnuppen. Die bekanntesten sind die Perseiden um den 12. August und die Geminiden um den 14. Dezember. Am besten siehst du sie weit weg von hellen Lichtern – und ganz ohne Teleskop.
