Kurz erklärt
Robert Woodrow Wilson wurde 1936 in Houston in Texas geboren. Schon als Kind bastelte er gern an Radios. Nach seinem Studium wurde er Radioastronom bei den Bell-Laboratorien in New Jersey.
Die Antenne, die zu viel hörte
Mit Arno Penzias wollte Wilson eigentlich die Radiostrahlung der Milchstraße genau vermessen. Doch ihre große Hornantenne empfing immer ein leises Rauschen, ganz egal, wohin sie zeigte. Erst nach vielen Tests und Gesprächen mit anderen Forschern wurde klar, dass sie das Nachglühen des Urknalls aufgefangen hatten.
Moleküle im Weltall
1978 erhielten Wilson und Penzias den Nobelpreis für Physik. Wilson forschte danach weiter: 1970 entdeckte er mit Kollegen Kohlenmonoxid in der riesigen Gaswolke des Orionnebels. Das half zu verstehen, woraus die kalten Wolken bestehen, in denen neue Sterne entstehen.



