Kurz erklärt
Sara Seager wurde 1971 in Toronto in Kanada geboren. Als Kind sah sie bei einem Ausflug zum ersten Mal den Vollmond durch ein Fernrohr – und war sofort begeistert. Heute ist sie Professorin am Massachusetts Institute of Technology in den USA.
Licht durch fremde Luft
Wenn ein Planet vor seinem Stern vorbeizieht, scheint ein winziger Teil des Sternenlichts durch seine Lufthülle. Dabei hinterlassen die Gase darin ihren Fingerabdruck im Licht. Seager hat früh berechnet, wie man auf diese Weise die Atmosphären von Exoplaneten untersuchen kann – heute macht das zum Beispiel das James-Webb-Weltraumteleskop.
Spuren von Leben
Seager fragt: Welche Gase würden verraten, dass es auf einem Planeten Leben gibt? Solche Hinweise nennt man Biosignaturen. Sie hat dazu eine eigene Formel entwickelt, die abschätzt, wie viele Planeten mit nachweisbaren Lebensspuren wir finden könnten. Sie arbeitete auch an der NASA-Mission TESS mit, die nach Planeten bei nahen Sternen sucht.


