Simon Marius

Porträt von Simon Marius

Lou erklärt

Galileo hat die Monde berühmt gemacht – aber Simon Marius hat ihnen ihre schönen Namen gegeben!

Kurz erklärt

Simon Marius war Hofastronom in Ansbach in Franken. Auch er bekam schon sehr früh ein Fernrohr aus den Niederlanden in die Hände – und richtete es auf den Jupiter. Dort sah er Ende 1609 oder Anfang 1610 die vier großen Monde.

Streit um die Entdeckung

Galileo veröffentlichte seine Beobachtungen zuerst und warf Marius später vor, abgeschrieben zu haben. Heute sind sich die meisten Forscher einig: Marius hat die Monde unabhängig und ehrlich selbst beobachtet.

Der Namensgeber

Galileo nannte die Monde nach seinen Gönnern, der Familie Medici. Marius schlug dagegen Namen aus der griechischen Sagenwelt vor: Io, Europa, Ganymed und Kallisto. Diese Namen haben sich durchgesetzt – jedes Kind, das heute die Jupitermonde kennt, benutzt die Namen von Simon Marius.

Zahlen & Fakten

Lebensdaten: 1573–1624
Herkunft: Gunzenhausen, Franken
Beruf: Hofastronom in Ansbach
Berühmt für: unabhängige Beobachtung der Jupitermonde
Gab den Jupitermonden ihre Namen: Io, Europa, Ganymed, Kallisto

Wusstest du?

Marius beschrieb 1612 als einer der Ersten den Andromedanebel im Fernrohr – lange bevor jemand wusste, dass es eine eigene Galaxie ist.

Teste dein Wissen!

Frage 1: Welche Namen schlug Simon Marius für die Jupitermonde vor?

A) Io, Europa, Ganymed, Kallisto
B) Phobos und Deimos
C) Titan und Rhea
Richtig ist Antwort: a

Frage 2: In welcher Gegend lebte Simon Marius?

A) In Norwegen
B) In Franken
C) In Spanien
Richtig ist Antwort: b

Frage 3: Wer entdeckte die Jupitermonde etwa zur gleichen Zeit?

A) Galileo Galilei
B) Isaac Newton
C) Albert Einstein
Richtig ist Antwort: a

Quellen

Bildnachweis: Porträt: Unbekannt – gemeinfrei – Wikimedia Commons: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Simon_marius.jpg
Zuletzt geprüft: 28.10.2026

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