Kurz erklärt
Stephen Hawking wurde am 8. Januar 1942 in Oxford geboren – genau 300 Jahre nach dem Tod von Galileo Galilei. Er wurde einer der bekanntesten Physiker der Welt. Mit 21 Jahren erfuhr er, dass er eine schwere Nervenkrankheit hat. Die Ärzte gaben ihm nur noch wenige Jahre – doch Hawking lebte und forschte noch über 50 Jahre.
Schwarze Löcher leuchten ein bisschen
Lange dachte man, aus einem Schwarzen Loch könne absolut nichts herauskommen. 1974 zeigte Hawking mit einer Kombination aus Quantenphysik und Einsteins Theorie: Schwarze Löcher senden eine winzige Strahlung aus und können dadurch über unvorstellbar lange Zeiträume langsam „verdampfen“. Diese Hawking-Strahlung wurde bisher noch nicht gemessen, weil sie so schwach ist.
Ein Erklärer für alle
Hawking saß im Rollstuhl und sprach später mit Hilfe eines Sprachcomputers. Trotzdem schrieb er Bücher für alle Menschen, zum Beispiel „Eine kurze Geschichte der Zeit“, das Millionen Mal verkauft wurde. In Cambridge hatte er denselben berühmten Lehrstuhl inne, den früher Isaac Newton besetzt hatte.

