Warum ist Venus Abendstern und Morgenstern?

Lou erklärt

Venus kreist näher an der Sonne als die Erde. Darum sehen wir sie immer in Sonnennähe: abends im Westen als Abendstern oder morgens im Osten als Morgenstern.

Der hellste Stern, der keiner ist

Venus kann heller leuchten als jeder andere Planet. Nach Sonne und Mond ist sie das hellste natürliche Objekt, das wir normalerweise am Himmel sehen. Oft taucht sie in der Dämmerung auf, noch bevor die ersten Sterne sichtbar werden. Ein Tipp: Sterne funkeln meist stärker, Planeten leuchten ruhiger – außer ganz tief über dem Horizont, wo auch ein Planet flimmern kann.

Immer in der Nähe der Sonne

Venus kreist innerhalb der Erdbahn um die Sonne. Von der Erde aus gesehen kann sie sich deshalb am Himmel nie weit von der Sonne entfernen. Darum sehen wir sie nie die ganze Nacht.

Abends im Westen, morgens im Osten

Steht Venus von uns aus gesehen östlich der Sonne, erscheint sie nach Sonnenuntergang im Westen – als Abendstern. Steht sie westlich der Sonne, sehen wir sie vor Sonnenaufgang im Osten – als Morgenstern. Es ist immer dieselbe Venus, nur an einer anderen Stelle ihrer Bahn.

Zahlen & Fakten

Position: 2. Planet von der Sonne
Helligkeit: nach Sonne und Mond das hellste natürliche Objekt am Himmel
Abendstern: nach Sonnenuntergang im Westen
Morgenstern: vor Sonnenaufgang im Osten

Wusstest du?

Früher hielten manche Menschen Abendstern und Morgenstern für zwei verschiedene Himmelskörper – dabei ist es beide Male Venus.

Teste dein Wissen!

Frage 1: Was ist der helle „Abendstern“ in Wirklichkeit?

A) Der Planet Venus
B) Der Polarstern
C) Ein Flugzeug
Richtig ist Antwort: a

Frage 2: Wo sieht man Venus als Morgenstern?

A) Im Westen
B) Im Osten
C) Im Süden um Mitternacht
Richtig ist Antwort: b

Frage 3: Warum sieht man Venus nie die ganze Nacht?

A) Weil sie nachts ausgeht
B) Weil Wolken sie verdecken
C) Weil sie innerhalb der Erdbahn kreist und immer in Sonnennähe steht
Richtig ist Antwort: c

Quellen

Zuletzt geprüft: 26.10.2026

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