Kurz erklärt
James Van Allen war ein US-amerikanischer Physiker an der Universität von Iowa. Er interessierte sich für die kosmische Strahlung – winzige, energiereiche Teilchen, die aus dem Weltall auf die Erde treffen.
Ein Messgerät im ersten Satelliten
Am 31. Januar 1958 starteten die USA ihren ersten Satelliten, Explorer 1. An Bord war ein Strahlungsmessgerät von Van Allen. In bestimmten Höhen meldete es plötzlich gar nichts mehr – nicht weil keine Strahlung da war, sondern weil es so viel war, dass das Gerät überlastet war.
Gürtel um die Erde
Van Allen erkannte: Die Erde ist von zwei ringförmigen Zonen umgeben, in denen das Magnetfeld geladene Teilchen einfängt. Diese Van-Allen-Gürtel sind für die Raumfahrt sehr wichtig, denn Satelliten und Astronauten müssen vor ihrer Strahlung geschützt werden. Das Magnetfeld schützt so auch das Leben auf der Erde.


