Kurz erklärt
Kometen nennt man auch „schmutzige Schneebälle“. Ihr Kern ist meist nur wenige Kilometer groß. Weit draußen im Sonnensystem sind sie dunkel und unscheinbar. Erst wenn sie sich der Sonne nähern, beginnt das Eis zu verdampfen und reißt Staub mit sich – es entsteht eine riesige Gashülle, die Koma.
Zwei Schweife
Viele Kometen haben zwei Schweife: einen gebogenen, weißlichen Staubschweif und einen geraden, bläulichen Gasschweif. Beide zeigen immer von der Sonne weg, weil Sonnenlicht und Sonnenwind sie nach außen drücken. Ein Kometenschweif kann über 100 Millionen Kilometer lang werden.
Landung auf einem Kometen
2014 erreichte die europäische Sonde Rosetta den Kometen Tschurjumow-Gerassimenko und setzte das Landegerät Philae auf ihm ab – die erste Landung auf einem Kometen überhaupt. Der berühmteste Komet ist der Halleysche Komet: Er kommt etwa alle 76 Jahre wieder, das nächste Mal im Jahr 2061.
