Kurz erklärt
Im Jahr 1054 tauchte am Himmel ein neuer, sehr heller Stern auf. Chinesische Astronomen schrieben auf, dass man ihn wochenlang sogar am Tag sehen konnte. Heute wissen wir: Es war eine Supernova. Ihre auseinanderfliegenden Trümmer sehen wir als Krebsnebel, etwa 6.500 Lichtjahre entfernt.
Ein Pulsar im Herzen
Im Zentrum des Krebsnebels sitzt ein Neutronenstern, der sich etwa 30-mal pro Sekunde um sich selbst dreht. Er sendet Strahlung wie ein kosmischer Leuchtturm – er ist ein Pulsar. Seine Energie bringt den ganzen Nebel zum Leuchten.
Das Objekt Nummer 1
Der französische Astronom Charles Messier stieß im 18. Jahrhundert auf den Krebsnebel, als er nach Kometen suchte. Damit er ihn nicht mit einem Kometen verwechselte, nahm er ihn als erstes Objekt in seine berühmte Liste auf. Deshalb heißt der Krebsnebel auch M1. Der Nebel dehnt sich noch heute mit rund 1.500 Kilometern pro Sekunde aus.
