Kurz erklärt
Zwischen den Sternen ist das Weltall nicht völlig leer. Dort schweben Gas – vor allem Wasserstoff – und feiner Staub. Wo sich dieses Material zu gewaltigen Wolken verdichtet, sprechen Astronomen von einem Nebel. Viele Nebel sind so groß, dass das Licht Jahre oder Jahrzehnte braucht, um sie zu durchqueren.
Verschiedene Nebelarten
Leuchtende Nebel glühen, weil heiße junge Sterne in ihrer Nähe das Gas zum Leuchten anregen – auf Fotos schimmern sie oft rot. Reflexionsnebel leuchten nicht selbst, sondern streuen das Licht naher Sterne und wirken bläulich. Dunkelnebel sind so dicht, dass sie das Licht dahinter verschlucken und als schwarze Flecken erscheinen. Dazu kommen Nebel, die ein sterbender Stern ausgestoßen hat: Planetarische Nebel und Supernova-Überreste.
Warum sind Nebel im Teleskop grau?
Auf Fotos leuchten Nebel in prächtigen Farben. Im Teleskop sehen sie dagegen meist grau aus. Das liegt an unseren Augen: Bei schwachem Licht können sie kaum Farben erkennen. Kameras dagegen sammeln das Licht über viele Minuten und machen die Farben sichtbar.
