Orionnebel

Lou erklärt

Im Orionnebel werden gerade Sterne geboren. Wenn du ihn anschaust, blickst du sozusagen in eine Sternen-Geburtsstation.

Kurz erklärt

Unterhalb der drei Gürtelsterne des Orion hängen einige schwächere Sterne wie ein Schwert. Der mittlere davon ist gar kein Stern, sondern der Orionnebel, auch M42 genannt. Er ist etwa 1.300 bis 1.400 Lichtjahre entfernt und das nächste große Gebiet, in dem gerade Sterne entstehen.

Eine Sternenwiege

Im Orionnebel werden aus Gas und Staub ständig neue Sterne geboren – viele davon sind erst wenige Hunderttausend Jahre alt, also echte Sternbabys. Das Weltraumteleskop Hubble hat dort sogar Staubscheiben um junge Sterne entdeckt, aus denen später Planeten werden könnten.

Das Trapez

Im Herzen des Nebels stehen vier helle, sehr junge Sterne dicht beieinander. Wegen ihrer Anordnung heißen sie „Trapez“. Ihr starkes Licht bringt das Gas des ganzen Nebels zum Leuchten. Schon in einem kleinen Teleskop sind die Trapezsterne und der Nebel um sie herum ein toller Anblick.

Zahlen & Fakten

Andere Namen: M42, Großer Orionnebel
Sternbild: Orion (im „Schwert“ unterhalb des Gürtels)
Entfernung: ca. 1.300 bis 1.400 Lichtjahre
Durchmesser: ca. 24 Lichtjahre
Art: leuchtender Nebel, Sternentstehungsgebiet
Herzstück: das Trapez (vier junge Sterne)
Beste Beobachtungszeit: Winter

Wusstest du?

Der Orionnebel ist einer der wenigen Nebel, die du ganz ohne Teleskop sehen kannst – unter dunklem Himmel als zarten, grauen Schimmer.

Teste dein Wissen!

Frage 1: In welchem Sternbild liegt der Orionnebel?

A) Orion
B) Großer Wagen
C) Leier
Richtig ist Antwort: a

Frage 2: Was passiert im Orionnebel?

A) Dort entstehen neue Sterne
B) Dort explodiert gerade ein Stern
C) Dort kreist ein Planet
Richtig ist Antwort: a

Frage 3: Wie heißen die vier hellen Sterne in seiner Mitte?

A) Das Quadrat
B) Das Trapez
C) Der Würfel
Richtig ist Antwort: b

Quellen

Zuletzt geprüft: 27.10.2026

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