Kurz erklärt
Unterhalb der drei Gürtelsterne des Orion hängen einige schwächere Sterne wie ein Schwert. Der mittlere davon ist gar kein Stern, sondern der Orionnebel, auch M42 genannt. Er ist etwa 1.300 bis 1.400 Lichtjahre entfernt und das nächste große Gebiet, in dem gerade Sterne entstehen.
Eine Sternenwiege
Im Orionnebel werden aus Gas und Staub ständig neue Sterne geboren – viele davon sind erst wenige Hunderttausend Jahre alt, also echte Sternbabys. Das Weltraumteleskop Hubble hat dort sogar Staubscheiben um junge Sterne entdeckt, aus denen später Planeten werden könnten.
Das Trapez
Im Herzen des Nebels stehen vier helle, sehr junge Sterne dicht beieinander. Wegen ihrer Anordnung heißen sie „Trapez“. Ihr starkes Licht bringt das Gas des ganzen Nebels zum Leuchten. Schon in einem kleinen Teleskop sind die Trapezsterne und der Nebel um sie herum ein toller Anblick.
