Kurz erklärt
Sterne entstehen nicht einzeln, sondern oft in Gruppen. Aus einer großen Wolke aus Gas und Staub bilden sich gleichzeitig Dutzende bis Tausende Sterne. Eine Weile bleiben sie als Sternhaufen zusammen. Weil diese Haufen locker und unregelmäßig aussehen, nennt man sie „offen“.
Eine Familie auf Zeit
Offene Sternhaufen halten nicht ewig zusammen. Im Laufe von einigen Hundert Millionen Jahren treiben die Sterne auseinander und verteilen sich in der Milchstraße. Auch unsere Sonne ist vermutlich einmal in so einem Haufen entstanden – ihre Geschwister sind heute aber längst in alle Richtungen verstreut.
Gut zu beobachten
Viele offene Sternhaufen sind mit bloßem Auge oder einem Fernglas leicht zu finden. Am bekanntesten sind die Plejaden (das Siebengestirn) und die Hyaden im Sternbild Stier sowie die Krippe (Praesepe) im Sternbild Krebs. Im Fernglas verwandeln sich die Nebelfleckchen in funkelnde Sternengruppen.
