Kurz erklärt
Robert Bunsen war ein deutscher Chemiker in Heidelberg. Viele kennen seinen Namen vom Bunsenbrenner, den es in fast jedem Schullabor gibt. Mit seiner heißen, fast farblosen Flamme konnte Bunsen Stoffe erhitzen, ohne dass die Flamme selbst störendes Licht machte.
Farbige Flammen
Wenn man Salze in die Flamme hält, leuchtet sie in typischen Farben: Natrium gelb, Kupfer grün, Strontium rot. Zusammen mit Gustav Kirchhoff zerlegte Bunsen dieses Licht mit einem Prisma. So entstand die Spektralanalyse – eine Methode, mit der man Stoffe sicher an ihrem Licht erkennen kann.
Neue Elemente entdeckt
Mit ihrer Methode fanden Bunsen und Kirchhoff 1860 und 1861 sogar zwei bis dahin unbekannte chemische Elemente: Cäsium und Rubidium. Und weil Sternenlicht genauso untersucht werden kann, wurde aus einer Chemie-Methode ein Werkzeug für die Astronomie.


