Robert Bunsen

Lou erklärt

Bunsen hat Stoffe in eine Flamme gehalten und ihr Licht angeschaut. So kann man heute Sterne „chemisch untersuchen“ – aus Billionen Kilometern Entfernung!

Kurz erklärt

Robert Bunsen war ein deutscher Chemiker in Heidelberg. Viele kennen seinen Namen vom Bunsenbrenner, den es in fast jedem Schullabor gibt. Mit seiner heißen, fast farblosen Flamme konnte Bunsen Stoffe erhitzen, ohne dass die Flamme selbst störendes Licht machte.

Farbige Flammen

Wenn man Salze in die Flamme hält, leuchtet sie in typischen Farben: Natrium gelb, Kupfer grün, Strontium rot. Zusammen mit Gustav Kirchhoff zerlegte Bunsen dieses Licht mit einem Prisma. So entstand die Spektralanalyse – eine Methode, mit der man Stoffe sicher an ihrem Licht erkennen kann.

Neue Elemente entdeckt

Mit ihrer Methode fanden Bunsen und Kirchhoff 1860 und 1861 sogar zwei bis dahin unbekannte chemische Elemente: Cäsium und Rubidium. Und weil Sternenlicht genauso untersucht werden kann, wurde aus einer Chemie-Methode ein Werkzeug für die Astronomie.

Zahlen & Fakten

Lebensdaten: 1811–1899
Geboren in: Göttingen
Wirkte in: Heidelberg
Beruf: Chemiker
Berühmt für: Spektralanalyse mit Kirchhoff, Bunsenbrenner
Entdeckte: die Elemente Cäsium und Rubidium

Wusstest du?

Der Bunsenbrenner wurde nicht ganz allein von Bunsen erfunden – sein Labormechaniker Peter Desaga hat ihn nach Bunsens Ideen gebaut.

Teste dein Wissen!

Frage 1: Welches Laborgerät trägt Bunsens Namen?

A) Der Bunsenbrenner
B) Das Bunsen-Mikroskop
C) Die Bunsen-Waage
Richtig ist Antwort: a

Frage 2: Welche Farbe hat eine Flamme mit Natrium?

A) Lila
B) Gelb
C) Blau
Richtig ist Antwort: b

Frage 3: Welche Elemente entdeckten Bunsen und Kirchhoff?

A) Eisen und Kupfer
B) Cäsium und Rubidium
C) Gold und Silber
Richtig ist Antwort: b

Quellen

Zuletzt geprüft: 28.10.2026

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