Square Kilometre Array (SKA)

Lou erklärt

SKA ist so empfindlich, dass es ein Flughafen-Radar auf einem Planeten bei einem anderen Stern bemerken könnte – falls es dort eines gäbe!

Kurz erklärt

Das Square Kilometre Array, kurz SKA, ist ein riesiges internationales Radioteleskop, das seit Ende 2022 gebaut wird. Es entsteht an zwei Orten, an denen es kaum Funkstörungen gibt: In der Karoo-Halbwüste in Südafrika werden rund 200 Schüsseln aufgestellt, im Westen Australiens über 130.000 kleine Antennen, die ein bisschen wie Weihnachtsbäume aus Metall aussehen. Die Zentrale der SKA-Organisation liegt in Jodrell Bank in England, auch die Niederlande sind Partner.

Was SKA erforschen soll

2025 lieferte der australische Teil erste Testbilder. Wenn SKA fertig ist, soll es unter anderem herausfinden, wie die ersten Sterne und Galaxien entstanden sind, Einsteins Theorien mit Pulsaren prüfen und nach Signalen suchen, die auf Leben im All hindeuten könnten. Dabei entstehen so viele Daten, dass Supercomputer sie in Echtzeit bearbeiten müssen.

Zahlen & Fakten

Standorte: Karoo (Südafrika) und Westaustralien
Südafrika (SKA-Mid): rund 200 Schüsseln
Australien (SKA-Low): über 130.000 kleine Antennen
Baubeginn: Dezember 2022
Erste Testbilder: 2025
Zentrale: Jodrell Bank, England

Wusstest du?

Der Name „Square Kilometre Array“ kommt von der Idee, dass alle Antennen zusammen etwa einen Quadratkilometer Empfangsfläche haben sollen.

Teste dein Wissen!

Frage 1: In welchen Ländern wird SKA gebaut?

A) Südafrika und Australien
B) Deutschland und Frankreich
C) Island und Norwegen
Richtig ist Antwort: a

Frage 2: Woher kommt der Name Square Kilometre Array?

A) Von etwa einem Quadratkilometer Empfangsfläche
B) Von einem quadratischen Gebäude
C) Von einer Straße
Richtig ist Antwort: a

Frage 3: Wie sehen die australischen SKA-Antennen aus?

A) Wie kleine Metall-Weihnachtsbäume
B) Wie riesige Spiegel
C) Wie Ballons
Richtig ist Antwort: a

Quellen

Zuletzt geprüft: 28.10.2026

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