Kurz erklärt
Tycho Brahe aus Dänemark hatte kein Fernrohr – und trotzdem vermaß er die Positionen von Sternen und Planeten so genau wie niemand vor ihm. Dafür baute er riesige Messinstrumente, mit denen er Winkel am Himmel bestimmen konnte.
Eine Sternwarte auf einer Insel
Der dänische König schenkte ihm die kleine Insel Ven. Dort baute Tycho eine prächtige Sternwarte mit dem Namen Uraniborg. Über viele Jahre notierte er dort Nacht für Nacht, wo die Planeten standen. 1572 sah er einen neuen, hellen Stern am Himmel – heute wissen wir, dass es eine Sternexplosion war, eine Supernova.
Ein Schatz aus Zahlen
Später zog Tycho nach Prag. Dort arbeitete der junge Johannes Kepler als sein Assistent. Nach Tychos Tod 1601 durfte Kepler mit den wertvollen Beobachtungen weiterarbeiten. Aus ihnen fand er heraus, dass die Planeten auf Ellipsen um die Sonne laufen.



