Kurz erklärt
Das Very Large Telescope, kurz VLT, gehört der Europäischen Südsternwarte ESO, an der auch Deutschland, die Niederlande, Österreich und die Schweiz beteiligt sind. Es steht auf dem Berg Cerro Paranal in der Atacamawüste in Chile, auf 2635 Metern Höhe. Dort ist die Luft extrem trocken und klar, und es gibt fast keine Lichtverschmutzung.
Vier Riesen und ihre Helfer
Das VLT besteht aus vier großen Teleskopen mit je 8,2 Meter großen Spiegeln. Sie tragen Namen aus der Sprache der Mapuche: Antu (Sonne), Kueyen (Mond), Melipal (Kreuz des Südens) und Yepun (Venus). Dazu kommen vier kleinere Hilfsteleskope. Man kann ihr Licht zusammenschalten und so Einzelheiten erkennen wie mit einem viel größeren Teleskop. Mit dem VLT wurde zum Beispiel das Schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße genau vermessen.
