Willy Fowler

Lou erklärt

Willy Fowler hat im Labor nachgespielt, was in Sternen passiert. Ein Stern im Kleinen – wie cool ist das denn?

Kurz erklärt

William Alfred Fowler, von allen nur Willy genannt, war ein US-amerikanischer Physiker am California Institute of Technology. Er wollte wissen, wie schnell Atomkerne in Sternen miteinander reagieren.

Sterne im Labor

Was im Inneren eines Sterns bei Millionen Grad passiert, kann man nicht direkt beobachten. Fowler und sein Team ließen deshalb in Beschleunigern Atomkerne aufeinanderprallen und maßen genau, was dabei geschieht. Mit diesen Messungen konnte man ausrechnen, welche Elemente in Sternen entstehen und in welchen Mengen.

Teil eines berühmten Teams

Fowler war einer der vier Autoren der berühmten B²FH-Arbeit von 1957, zusammen mit Margaret und Geoffrey Burbidge und Fred Hoyle. 1983 erhielt er den Nobelpreis für Physik – gemeinsam mit Subrahmanyan Chandrasekhar.

Zahlen & Fakten

Lebensdaten: 1911–1995
Herkunft: USA
Wirkte in: California Institute of Technology
Berühmt für: Labormessungen der Kernreaktionen in Sternen, Mitautor der B²FH-Arbeit
Auszeichnung: Nobelpreis für Physik 1983

Wusstest du?

Fowler war ein großer Fan von Dampflokomotiven und Eisenbahnen.

Teste dein Wissen!

Frage 1: Was untersuchte Fowler im Labor?

A) Kernreaktionen wie in Sternen
B) Wolken
C) Vulkane
Richtig ist Antwort: a

Frage 2: Mit wem teilte er sich den Nobelpreis 1983?

A) Subrahmanyan Chandrasekhar
B) Albert Einstein
C) Carl Sagan
Richtig ist Antwort: a

Frage 3: Wie wurde William Fowler genannt?

A) Billy-Boy
B) Professor Stern
C) Willy
Richtig ist Antwort: c

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