Roger Penrose

Lou erklärt

Penrose kann Dinge zeichnen, die es gar nicht geben kann – und hat bewiesen, dass es Schwarze Löcher ganz sicher gibt!

Kurz erklärt

Roger Penrose ist ein britischer Mathematiker und Physiker aus Colchester. Er arbeitete viele Jahre an der Universität Oxford und ist für seine besonders anschaulichen und oft überraschenden Ideen bekannt.

Schwarze Löcher sind echt

Lange waren sich viele Forscher nicht sicher, ob Schwarze Löcher wirklich in der Natur vorkommen oder nur in Rechnungen auftauchen. 1965 zeigte Penrose mit neuen mathematischen Methoden: Wenn ein schwerer Stern zusammenstürzt, entsteht unter sehr allgemeinen Bedingungen zwangsläufig ein Schwarzes Loch. Für diese Arbeit erhielt er 2020 den Nobelpreis für Physik.

Unmögliche Figuren

Penrose ist auch außerhalb der Physik bekannt. Zusammen mit seinem Vater erdachte er das „unmögliche Dreieck“, eine Figur, die es in Wirklichkeit nicht geben kann. Und er erfand Muster aus wenigen Kachelformen, die eine Fläche lückenlos bedecken, sich aber nie wiederholen – die Penrose-Parkettierung.

Zahlen & Fakten

Geboren: 1931
Herkunft: Colchester, England
Wirkte in: Oxford
Berühmt für: mathematischer Nachweis, dass Schwarze Löcher entstehen müssen (1965)
Auszeichnung: Nobelpreis für Physik 2020

Wusstest du?

Der Künstler M. C. Escher ließ sich von Penroses unmöglicher Treppe zu seinem berühmten Bild „Treppauf und Treppab“ inspirieren.

Teste dein Wissen!

Frage 1: Was zeigte Penrose 1965?

A) Dass Pluto ein Planet ist
B) Dass Schwarze Löcher entstehen müssen
C) Dass der Mond hohl ist
Richtig ist Antwort: b

Frage 2: Wann erhielt Penrose den Nobelpreis?

A) 1820
B) 2020
C) 1920
Richtig ist Antwort: b

Frage 3: Welche Figur erdachte Penrose mit seinem Vater?

A) Den Würfel
B) Den Kreis
C) Das unmögliche Dreieck
Richtig ist Antwort: c

Quellen

Zuletzt geprüft: 28.10.2026

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