Was sind Sonnenflecken?

Lou erklärt

Sonnenflecken sind Stellen, an denen das starke Magnetfeld der Sonne den Wärmefluss bremst. Dort ist es etwas kühler – darum sehen sie dunkler aus.

Die Sonne brodelt

Mit einem geeigneten Sonnenteleskop sieht man: Die Sonne ist nicht glatt. Ihre sichtbare Schicht, die Photosphäre, ist voller heller Zellen, den Granulen. In ihnen steigt heißes Plasma auf, an den Rändern kühlt es etwas ab und sinkt wieder nach unten. Eine einzelne Granule ist oft etwa tausend Kilometer breit – größer als manches Land auf der Erde.

Dunkle Flecken – keine Löcher

Zwischen den Granulen tauchen manchmal dunkle Stellen auf: Sonnenflecken. Sie sind keine Löcher und auch nicht kalt. Sie sind nur etwas weniger heiß als ihre Umgebung, die rund 5.500 Grad Celsius heiß ist. Weil sie kühler sind, wirken sie im Vergleich dunkler.

Ein unsichtbarer Dirigent

Der Grund für die Flecken ist das Magnetfeld der Sonne. Wo es besonders stark ist, bremst es den Energiefluss aus dem Inneren. Dann steigt weniger heißes Plasma nach oben, und die Stelle wird kühler. Sonnenflecken zeigen uns also etwas Unsichtbares: das Magnetfeld. Ihre Zahl steigt und fällt in einem Zyklus von etwa elf Jahren.

Zahlen & Fakten

Temperatur der Photosphäre: ca. 5.500 °C
Sonnenflecken: etwas kühler als ihre Umgebung
Größe einer Granule: oft ca. 1.000 km
Sonnenfleckenzyklus: etwa 11 Jahre

Wusstest du?

Ein einzelner großer Sonnenfleck kann größer sein als die ganze Erde.

Teste dein Wissen!

Frage 1: Warum sehen Sonnenflecken dunkel aus?

A) Weil sie Löcher in der Sonne sind
B) Weil sie etwas kühler sind als ihre Umgebung
C) Weil der Mond davor steht
Richtig ist Antwort: b

Frage 2: Was verursacht Sonnenflecken?

A) Das Magnetfeld der Sonne
B) Regen auf der Sonne
C) Staub aus dem All
Richtig ist Antwort: a

Frage 3: Wie heißen die hellen Zellen auf der Sonnenoberfläche?

A) Krater
B) Mare
C) Granulen
Richtig ist Antwort: c

Quellen

Zuletzt geprüft: 26.10.2026

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