Es gibt Dinge, auf die sich Astromaus das ganze Jahr über freute. Dazu gehörten sternenklare Nächte, neue Entdeckungen am Himmel, frisch geputzte Teleskoplinsen und natürlich jene wunderbaren Abende, an denen sie mit Lou in ihrer geliebten Sternwarte saß und das Universum beobachtete. Es gab allerdings auch Dinge, die Astromaus überhaupt nicht mochte. Dazu gehörten Wolken, leere Keksdosen und die Vorstellung, ihre Sternwarte für längere Zeit allein lassen zu müssen. Ausgerechnet Letzteres sollte nun geschehen, denn ihre Familie hatte beschlossen, die Sommerferien für zwei Wochen in den Bergen zu verbringen. Zwei ganze Wochen! Vierzehn Tage! Dreihundertsechsunddreißig Stunden ohne die vertrauten Teleskope, die große Montierung und all die wunderbaren Geräte, mit denen Astromaus normalerweise den Himmel erforschte. Für andere Kinder wären die bevorstehenden Ferien eine großartige Nachricht gewesen. Astromaus hingegen betrachtete den Familienkalender mit einem Gesichtsausdruck, als hätte jemand gerade beschlossen, den Saturn mitsamt seinen wunderschönen Ringen abzuschaffen.
Lou sah die Angelegenheit wesentlich gelassener. Er kannte die Berge bereits von früheren Besuchen und wusste, dass dort nicht nur herrliche Wanderwege, grüne Almwiesen und jede Menge frische Luft auf sie warteten. Es gab dort auch etwas, das für einen begeisterten Sternengucker beinahe wertvoller war als eine besonders große Portion Schokoladeneis: einen richtig dunklen Nachthimmel. Während in ihrer Heimat Straßenlaternen, beleuchtete Häuser, Geschäfte und andere künstliche Lichtquellen den Himmel aufhellten, war es in dem kleinen Bergdorf nachts noch erstaunlich dunkel. Lou hatte dort schon Sterne gesehen, die man von ihrer heimischen Sternwarte aus kaum entdecken konnte. Er erinnerte sich sogar daran, wie die Milchstraße wie ein gewaltiger, silbrig schimmernder Fluss über den Himmel gezogen war. Als Astromaus davon erfuhr, veränderte sich ihre Stimmung schlagartig. Aus dem beleidigten Gesicht wurde zunächst ein nachdenkliches, dann ein neugieriges und schließlich jenes ganz besondere Astromaus-Gesicht, bei dem Lou bereits wusste, dass in den nächsten Minuten irgendein ausgesprochen ehrgeiziger Plan entstehen würde.
Und tatsächlich dauerte es nicht lange, bis Astromaus mit einem Notizblock in der Sternwarte erschien. Auf der ersten Seite stand in großen Buchstaben: „Operation Bergurlaub – vollständige astronomische Ausrüstung“. Darunter hatte sie begonnen, alles aufzuschreiben, was ihrer Meinung nach unbedingt mitgenommen werden musste. An erster Stelle stand das große Teleskop. Danach folgten die Montierung, das Steuergerät, sämtliche Kameras, alle Filter, mehrere Okularkoffer, die Stromversorgung, verschiedene Kabel, ein Laptop, ein Ersatzcomputer und schließlich der bequeme Beobachtungsstuhl. Weil Astromaus bekanntlich gründlich war, ergänzte sie auch noch den kleinen Werkzeugschrank, die Sternkarten, ihre Sammlung astronomischer Bücher und eine Schachtel Kekse für nächtliche Notfälle. Lou studierte die Liste aufmerksam, betrachtete anschließend das Familienauto und warf einen vorsichtigen Blick auf die Sternwarte. Das Ergebnis seiner Überlegungen war eindeutig: Entweder mussten sie auf den Urlaub verzichten oder die Familie würde mit dem größten fahrenden astronomischen Gerätepark in die Berge aufbrechen, den die Welt jemals gesehen hatte.
Astromaus ließ sich dadurch selbstverständlich nicht entmutigen. Schließlich war ein Problem nur so lange ein Problem, bis man eine ausreichend große Lösung gefunden hatte. Zunächst überlegte sie, ob sich das Dach der Sternwarte vielleicht abschrauben ließe. Dann untersuchte sie, ob die gesamte Montierung durch die Haustür passen würde. Als sie schließlich mit einem Maßband am Familienauto erschien und ernsthaft die Länge des Daches mit dem Durchmesser der Sternwartenkuppel verglich, wurde selbst Lou ein wenig unruhig. Besonders bedenklich fand er die kleine Zeichnung, auf der Astromaus das Auto mit einer riesigen Kuppel auf dem Dach dargestellt hatte. Die Konstruktion erinnerte entfernt an eine fliegende Untertasse auf Rädern und hätte vermutlich schon bei der ersten Autobahnbrücke für erhebliche Schwierigkeiten gesorgt. Astromaus verteidigte ihren Entwurf damit, dass man schließlich nie wissen könne, welche astronomischen Überraschungen in den Bergen auf einen warteten. Lou fand allerdings, dass eine solche Überraschung keinesfalls darin bestehen sollte, mit einer Sternwartenkuppel unter einer Brücke stecken zu bleiben.
Nach mehreren Tagen intensiver Planung und einigen sehr ernsten Gesprächen über das verfügbare Gepäckvolumen musste Astromaus schließlich einsehen, dass eine komplette Sternwarte für einen gewöhnlichen Familienurlaub vielleicht doch etwas übertrieben war. Schweren Herzens entschied sie sich deshalb für eine kleinere Ausrüstung. Eine kompakte Reisemontierung sollte das Teleskop während der Aufnahmen ganz langsam der scheinbaren Bewegung der Sterne nachführen. Dazu kam ein kleiner Apochromat, den Astromaus liebevoll ihren Reise-Apo nannte. Dieses Teleskop war zwar erheblich kleiner als die Instrumente in ihrer Sternwarte, besaß aber eine ausgezeichnete Optik. Außerdem durfte selbstverständlich die Astrokamera nicht fehlen, denn Astromaus wollte nicht nur Sterne anschauen, sondern möglichst viele davon fotografieren. Ein kleiner Steuerungscomputer sollte die Geräte miteinander verbinden und dabei helfen, die gewünschten Himmelsobjekte zu finden. Schließlich wollte Astromaus nicht mitten in der Nacht vor lauter Sternen den Überblick verlieren und versehentlich den falschen Teil des Universums fotografieren.
Lou kümmerte sich inzwischen um die Dinge, an die Astromaus vor lauter Begeisterung meistens erst dachte, wenn sie bereits gebraucht wurden. Er überprüfte die Stromversorgung, sortierte die Kabel, kontrollierte die Befestigungsschrauben und packte eine kleine Taschenlampe mit rotem Licht ein. Dieses Licht störte die Anpassung der Augen an die Dunkelheit weniger als helles weißes Licht. Auch warme Jacken, eine Decke und etwas zu trinken wanderten auf seine Liste. Besonders wichtig erschien ihm eine Ersatzbatterie, denn eine Astrokamera ohne Strom war ungefähr so nützlich wie ein Regenschirm ohne Stoff. Astromaus beobachtete seine Vorbereitungen zunächst mit leichter Verwunderung, musste dann aber zugeben, dass auch die beste Sternwarte der Welt wenig Freude bereitete, wenn man nachts frierend neben einem ausgeschalteten Computer saß. Gemeinsam ergänzten sie schließlich ihre Packliste. Astromaus sorgte für die großen astronomischen Ideen, während Lou darauf achtete, dass diese Ideen auch tatsächlich funktionierten. Genau deshalb waren die beiden ein so gutes Team.
Das Einpacken entwickelte sich trotzdem zu einer eigenen kleinen Wissenschaft. Zunächst verstaute Astromaus das Teleskop in seiner gepolsterten Tasche, legte die Kamera daneben und stellte den Computer in eine freie Ecke des Kofferraums. Anschließend bemerkte sie, dass die Montierung keinen Platz mehr hatte. Also wurde alles wieder herausgenommen. Beim zweiten Versuch passte die Montierung wunderbar hinein, dafür stand nun der Koffer mit den Urlaubskleidern auf der Einfahrt. Beim dritten Versuch hatte Astromaus eine derart raffinierte Anordnung entwickelt, dass zwar sämtliche astronomischen Geräte Platz fanden, die Familie aber ihre Schuhe hätte zu Hause lassen müssen. Lou betrachtete das Ergebnis, schob ein paar Taschen zur Seite und begann das Gepäck mit erstaunlicher Ruhe neu zu sortieren. Was bei Astromaus wie eine Sammlung ineinander verkeilter Planeten ausgesehen hatte, verwandelte sich unter seinen Pfoten langsam in einen ordentlich gefüllten Kofferraum. Selbst die Schuhe fanden noch Platz. Nur Astromaus‘ heimlich eingepackter zweiter Okularkoffer musste wieder in die Sternwarte zurückgebracht werden.
Am Morgen der Abreise waren schließlich alle bereit. Die Familie hatte ihre Koffer verstaut, die Kühltasche stand sicher zwischen den Sitzen und die astronomische Ausrüstung war sorgfältig befestigt. Astromaus verabschiedete sich von ihrer Sternwarte, als würde sie für mehrere Jahre auf eine gefährliche Expedition aufbrechen. Sie kontrollierte noch einmal die geschlossenen Fenster, betrachtete die Teleskope und versprach ihnen, bald zurückzukommen. Lou wartete währenddessen geduldig am Auto. Er kannte diese Art von Abschied bereits und wusste, dass Astromaus vermutlich auch noch einmal umkehren würde, um nachzusehen, ob die Schutzkappen wirklich auf allen Instrumenten saßen. Tatsächlich geschah genau das. Erst nachdem sämtliche Kappen kontrolliert, alle Schalter ausgeschaltet und die Tür dreimal überprüft worden waren, konnte die Reise beginnen. Astromaus stieg ins Auto, schnallte sich an und fragte bereits nach wenigen Kilometern, ob sie eigentlich die Kamera eingepackt hätten. Lou schloss kurz die Augen. Es versprach ein langer Urlaub zu werden.
Die Fahrt führte sie zunächst über breite Straßen, vorbei an Städten und Feldern, bis in der Ferne endlich die ersten Berge auftauchten. Mit jedem Kilometer wurden die Landschaften schöner. Dunkle Wälder bedeckten die Hänge, kleine Bäche glitzerten in der Sonne und über den Gipfeln zogen weiße Wolken hinweg. Astromaus musste zugeben, dass die Berge durchaus ihre Reize hatten. Besonders beeindruckten sie die gewaltigen Felsen, die aussahen, als hätte irgendein riesiger kosmischer Baumeister seine Steinsammlung mitten in der Landschaft aufgetürmt. Lou freute sich über die frische Bergluft und die Aussicht auf ausgedehnte Spaziergänge. Astromaus hingegen betrachtete vor allem den Himmel. Sie versuchte bereits am Nachmittag herauszufinden, wo später die besten Beobachtungsplätze liegen könnten, und betrachtete jede einzelne Wolke mit dem Misstrauen einer erfahrenen Wetterforscherin. Eine besonders große Wolke über einem Berggipfel erhielt von ihr sogar einen eigenen Eintrag im Notizbuch. Daneben stand: „Verdächtiges Objekt. Weitere Beobachtung erforderlich.“
Am späten Nachmittag erreichten sie endlich ihr Ferienhaus. Es stand am Rand eines kleinen Bergdorfes, umgeben von grünen Wiesen und mit einem wunderbaren Blick auf die Berge. Hinter dem Haus führte ein schmaler Weg zu einer großen, freien Fläche, von der aus man einen erstaunlich weiten Blick über den Himmel hatte. Astromaus entdeckte diesen Platz sofort und erklärte ihn innerlich zum wichtigsten Teil des gesamten Feriengrundstücks. Die schöne Terrasse, die gemütlichen Zimmer und sogar die Aussicht auf die Berggipfel rückten schlagartig in den Hintergrund. Während die übrige Familie die Koffer auspackte, untersuchten Astromaus und Lou bereits den Boden auf seine Eignung für ein Teleskopstativ. Der Untergrund war fest, es gab kaum störende Lampen und die nächste große Stadt lag weit entfernt. Für Astromaus war damit endgültig bewiesen, dass dieses Ferienhaus nicht etwa zufällig ausgewählt worden war. Es musste von Anfang an für astronomische Beobachtungen vorgesehen gewesen sein. Dass die Vermieter davon vermutlich nichts wussten, störte sie nicht weiter.
Die erste Nacht begann mit einer kleinen Enttäuschung. Als die Sonne hinter den Bergen verschwand, tauchten zunächst einige Wolken auf. Astromaus saß auf der Terrasse und beobachtete ihre Bewegungen mit einem Gesichtsausdruck, der den Wolken vermutlich ein ausgesprochen schlechtes Gewissen gemacht hätte. Lou blieb gelassen und erinnerte sie daran, dass das Wetter in den Bergen schnell wechseln konnte. Außerdem hatten sie vierzehn Tage Zeit. Für Astromaus war das allerdings kein überzeugendes Argument. Vierzehn Tage bestanden schließlich aus genau vierzehn Nächten, und jede verlorene Nacht war aus ihrer Sicht eine astronomische Katastrophe. Sie überlegte sogar, ob es nicht möglich wäre, einen sogenannten Wolkenschieber zu erfinden, eine Maschine, die sämtliche störenden Wolken einfach zur Seite schob. Lou fand die Idee zwar unterhaltsam, machte sich aber vorsichtshalber eine Notiz, dass Astromaus keinesfalls versuchen sollte, einen solchen Apparat aus dem Ferienhausventilator und dem Laubbläser des Nachbarn zu bauen.
Doch dann geschah etwas Wunderbares. Der Wind drehte, die Wolken lösten sich langsam auf und über den dunklen Berggipfeln erschienen die ersten Sterne. Zunächst waren es nur wenige helle Punkte, doch je dunkler der Himmel wurde, desto mehr kamen hinzu. Bald funkelten Hunderte, dann Tausende Lichtpunkte über dem Tal. Astromaus stand wie angewurzelt auf der Terrasse. Sie kannte viele Sternbilder, konnte zahlreiche Sterne beim Namen nennen und hatte in ihrer eigenen Sternwarte schon unzählige Nächte unter dem Himmel verbracht. Aber so etwas hatte sie noch nie gesehen. Die vertrauten Sternbilder waren plötzlich von so vielen schwächeren Sternen umgeben, dass sie beinahe in der gewaltigen Menge untergingen. Astromaus entdeckte den Großen Wagen, verlor ihn zwischen all den anderen Sternen wieder und musste ihn ein zweites Mal suchen. Es war, als hätte jemand eine riesige Schachtel voller funkelnder Diamanten geöffnet und deren gesamten Inhalt über den Nachthimmel geschüttet.
Lou beobachtete seine Freundin mit einem zufriedenen Lächeln. Er hatte diesen Himmel schon früher gesehen und wusste deshalb, was sie erwartete. Für Astromaus dagegen war es eine völlig neue Erfahrung. Besonders überwältigend war die Milchstraße, die sich wie ein gewaltiges, leicht schimmerndes Band über den Himmel zog. Zwischen den helleren Regionen lagen dunkle Streifen, die fast wie geheimnisvolle Lücken im Universum aussahen. Lou erklärte, dass diese dunklen Bereiche vor allem durch gewaltige Wolken aus Staub entstanden, die das Licht dahinterliegender Sterne verdeckten. Die Milchstraße selbst bestand aus unzähligen Sternen unserer Galaxie, von denen sich viele aus dieser Entfernung nicht einzeln erkennen ließen. Astromaus hörte aufmerksam zu, obwohl sie diese Zusammenhänge längst kannte. Es war eben ein großer Unterschied, ob man etwas aus Büchern und Fotografien kannte oder es mit eigenen Augen am Himmel sah. Sie hatte das Gefühl, als würde das Universum an diesem Abend eine seiner schönsten Seiten nur für sie beide zeigen.
Nach einer Weile begann Astromaus zu verstehen, warum Lou so begeistert von diesem Ort gewesen war. Die Sterne leuchteten hier nicht stärker als zu Hause. Sie waren auch nicht plötzlich näher gekommen. Der entscheidende Unterschied bestand darin, dass der Himmel selbst viel dunkler war. In ihrer Heimat wurde ein Teil des Sternenlichts von künstlicher Beleuchtung überstrahlt. Das Licht der Straßenlaternen und Gebäude wurde in der Atmosphäre gestreut und hellte den Nachthimmel auf. Dieses Phänomen bezeichnet man als Lichtverschmutzung. In den Bergen, weit entfernt von großen Städten, war dieser störende Lichtschein wesentlich schwächer. Deshalb konnten Astromaus und Lou nun auch viele lichtschwache Sterne erkennen, die zu Hause im aufgehellten Himmel verborgen blieben. Astromaus fand diese Entdeckung beinahe unglaublich. Offenbar musste man gar nicht weiter ins Universum reisen, um mehr Sterne zu sehen. Manchmal reichte es bereits, auf der Erde einen dunkleren Ort aufzusuchen.
Natürlich dauerte es nicht lange, bis die erste Kameraaufnahme vorbereitet wurde. Gemeinsam trugen Astromaus und Lou die Ausrüstung auf die freie Wiese hinter dem Ferienhaus. Astromaus stellte das Stativ auf, während Lou darauf achtete, dass alle Beine sicher standen. Anschließend befestigten sie die kleine Reisemontierung und richteten sie sorgfältig aus. Das war wichtig, denn die Sterne scheinen sich im Laufe der Nacht langsam über den Himmel zu bewegen. Tatsächlich dreht sich unsere Erde, und genau deshalb muss eine astronomische Montierung bei längeren Aufnahmen die scheinbare Sternbewegung ausgleichen. Ohne diese Nachführung würden aus den Sternen auf den Fotografien kleine Striche werden. Astromaus bezeichnete solche Bilder gern als kosmische Spaghetti. Sie waren zwar manchmal hübsch anzusehen, aber für ihre geplanten Aufnahmen wollte sie lieber viele kleine, möglichst scharfe Sternpunkte haben.
Das Einrichten dauerte länger als erwartet. Zunächst musste der kleine Apo befestigt werden, dann folgte die Astrokamera und schließlich wurden sämtliche Kabel mit dem Steuerungscomputer verbunden. Astromaus hatte dabei eine bemerkenswerte Fähigkeit entwickelt, immer genau das Kabel zu suchen, das gerade ganz unten in der Tasche lag. Lou reichte ihr geduldig ein Kabel nach dem anderen, bis Astromaus schließlich behauptete, irgendwo müsse noch eine besonders wichtige Verbindung fehlen. Es stellte sich heraus, dass sie das bereits angeschlossene Kabel in ihrer eigenen Pfote hielt. Danach lief die Technik allerdings erstaunlich gut. Der Computer erkannte die Kamera, die Montierung bewegte sich in die gewünschte Richtung und auf dem Bildschirm erschienen die ersten Sterne. Astromaus strahlte. Ihre kleine mobile Sternwarte funktionierte tatsächlich, und das ausgerechnet unter einem Himmel, den sie sich kaum schöner hätte vorstellen können.
Für ihre erste Aufnahme wählten die beiden ein sternreiches Gebiet in der Milchstraße. Der Computer half ihnen dabei, die richtige Himmelsregion anzusteuern, und die Kamera begann ihre Arbeit. Dabei öffnete sich der elektronische Verschluss für eine bestimmte Belichtungszeit, sodass möglichst viel Licht der fernen Sterne gesammelt werden konnte. Weil viele astronomische Objekte sehr lichtschwach sind, reicht ein einzelnes Bild häufig nicht aus. Deshalb wollten sie viele Aufnahmen machen und später am Computer miteinander kombinieren. Astromaus erklärte dieses Verfahren gern mit einem Vergleich: Ein einzelnes Foto konnte bereits eine Menge zeigen, aber viele sorgfältig aufgenommene Bilder zusammen ergaben oft ein wesentlich klareres Ergebnis. Während die Kamera arbeitete, saßen die beiden nebeneinander auf einer Decke und betrachteten den Nachthimmel. Lou hatte warme Getränke mitgebracht, und Astromaus hatte für einen besonders wichtigen Teil der Beobachtungsnacht gesorgt: die Kekse.
Die Zeit verging wie im Flug. Immer wieder blickte Astromaus auf den Bildschirm, kontrollierte die Sternabbildungen und freute sich über jedes neue Foto. Zwischendurch ließ sie sich jedoch von dem herrlichen Himmel ablenken und vergaß beinahe, dass ihre Kamera überhaupt noch arbeitete. Einmal entdeckte sie einen besonders hellen Stern und wollte sofort das Teleskop darauf richten. Wenig später fiel ihr ein anderes interessantes Objekt auf, das selbstverständlich ebenfalls fotografiert werden musste. Lou erinnerte sie daran, dass sie sich zunächst für eine Aufnahme entschieden hatten und diese auch zu Ende bringen sollten. Andernfalls würden sie am Morgen eine beeindruckende Sammlung angefangener Bilder besitzen, aber kaum eine vollständig belichtete Aufnahme. Astromaus musste zugeben, dass darin eine gewisse Logik lag. Sie beschloss deshalb, ihre Begeisterung für ein paar Minuten zu zügeln. Das gelang ihr immerhin so lange, bis eine besonders helle Sternschnuppe über den Himmel zog.
In den folgenden Nächten entwickelte sich ein ganz besonderer Ferienrhythmus. Tagsüber unternahm die Familie Ausflüge, wanderte über grüne Almwiesen, besuchte kleine Bergdörfer und genoss die herrliche Landschaft. Astromaus entdeckte dabei, dass Kühe ausgesprochen merkwürdige Tiere waren. Besonders eine neugierige Kuh schien großes Interesse an ihrem Rucksack zu haben und untersuchte ihn so gründlich, dass Astromaus ernsthaft befürchtete, das Tier könnte versehentlich ihre Sternkarte verspeisen. Lou fand die Begegnung herrlich komisch, vor allem weil Astromaus anschließend erklärte, Kühe seien vermutlich die einzigen Lebewesen, die eine astronomische Karte für ein Mittagessen hielten. Auch bei einer Wanderung zu einem Bergsee gab es viel zu lachen, als Astromaus ihren kleinen Kompass besonders fachmännisch benutzen wollte und dabei fast den Weg zurück zum Parkplatz übersah. Lou kannte den richtigen Weg bereits und führte sie sicher ans Ziel. So zeigte sich auch fernab der Sternwarte immer wieder, wie gut sich die beiden ergänzten.
Abends jedoch begann ihr eigentliches Ferienabenteuer. Sobald der Himmel dunkel genug wurde, trugen sie ihre kleine Ausrüstung hinaus und suchten nach neuen Beobachtungszielen. An manchen Tagen leuchtete die Milchstraße besonders eindrucksvoll, an anderen Abenden beobachteten sie helle Sterne oder einzelne Sternhaufen. Natürlich spielte auch das Wetter nicht immer mit. Einmal zogen genau in dem Moment Wolken auf, als Astromaus eine besonders schöne Aufnahme beginnen wollte. Ein anderes Mal machte sich Feuchtigkeit auf der Teleskoplinse bemerkbar, sodass sie ihre kleine Taukappenheizung einschalten mussten. Astromaus behauptete schließlich, die Wolken hätten sich heimlich gegen sie verschworen und träfen sich jeden Nachmittag zu einer Besprechung. Lou vermutete dagegen, dass es sich eher um gewöhnliche Wettervorgänge handelte. Ganz ausschließen wollte er Astromaus‘ Theorie allerdings nicht, denn manche Wolken erschienen tatsächlich mit einer geradezu unverschämten Pünktlichkeit.
Eine Nacht blieb beiden besonders in Erinnerung. Es war vollkommen windstill, die Luft war angenehm kühl und der Himmel zeigte sich von einer außergewöhnlichen Klarheit. Die Berge zeichneten sich als dunkle Silhouetten gegen den Horizont ab, während die Milchstraße hoch über ihnen leuchtete. Astromaus und Lou hatten ihre Kamera bereits gestartet und beschlossen, für eine Weile überhaupt nichts zu tun. Keine Einstellungen verändern, keine Kabel kontrollieren und keine neuen Beobachtungsziele suchen. Einfach nur schauen. Sie legten sich auf ihre Decke, betrachteten das riesige Sternenzelt und staunten darüber, wie klein die Erde angesichts der gewaltigen Weiten des Universums war. Gleichzeitig fühlten sie sich unglaublich glücklich. Hier auf ihrer eigenen kleinen Welt konnten sie gemeinsam liegen, die Sterne betrachten und über Dinge nachdenken, die Millionen oder sogar Milliarden Lichtjahre entfernt waren. Astromaus merkte, dass man manchmal gar kein großes Teleskop brauchte, um vom Universum begeistert zu sein. Man musste nur die Augen öffnen und sich Zeit nehmen.
Natürlich blieb ein solcher Gedanke bei Astromaus nicht lange ohne Folgen. Während Lou noch den Sternenhimmel genoss, begann sie bereits über die nächste Verbesserung ihrer Urlaubsausrüstung nachzudenken. Vielleicht wäre ein zweites Teleskop sinnvoll, damit man gleichzeitig beobachten und fotografieren konnte. Oder eine größere Kamera mit einem noch empfindlicheren Sensor. Vielleicht auch ein kleiner Tisch, auf dem der Computer stehen konnte, statt immer auf einer Tasche zu liegen. Ein zusätzlicher Akku wäre ebenfalls praktisch. Und wenn sie ohnehin schon einen Tisch mitnähmen, könnte man auch gleich einen bequemen Beobachtungsstuhl ergänzen. Lou hörte sich diese Überlegungen an und erinnerte sich unwillkürlich an die riesige Packliste vor ihrer Abreise. Offenbar begann die kleine Reisesternwarte bereits zu wachsen, obwohl sie noch nicht einmal wieder zu Hause waren.
Viel zu schnell gingen die beiden Ferienwochen zu Ende. Am letzten Abend betrachteten Astromaus und Lou ein letztes Mal den dunklen Himmel über den Bergen. Astromaus war inzwischen richtig traurig darüber, diesen besonderen Ort verlassen zu müssen. Zu Beginn des Urlaubs hatte sie geglaubt, zwei Wochen ohne ihre große Sternwarte wären kaum auszuhalten. Nun hatte sie festgestellt, dass die Berge mit ihrem dunklen Himmel, ihren herrlichen Landschaften und ihrer besonderen Ruhe ein mindestens ebenso wunderbarer Platz für astronomische Entdeckungen waren. Lou freute sich darüber, dass Astromaus so viel Spaß gehabt hatte, und half ihr beim sorgfältigen Verpacken der Ausrüstung. Dieses Mal dauerte das Einpacken allerdings deutlich länger als bei der Ankunft. Die beiden hatten nämlich nicht nur ihre Geräte zu verstauen, sondern auch eine beachtliche Menge neuer Erinnerungen. Und obwohl Erinnerungen glücklicherweise keinen Platz im Kofferraum benötigten, bestand Astromaus darauf, sämtliche Kameradateien gleich mehrfach zu sichern.
Als die Familie schließlich wieder zu Hause ankam, war die Freude groß. Astromaus lief als Erstes zur Sternwarte, kontrollierte die Teleskope und begrüßte ihre vertrauten Geräte mit einer Begeisterung, als hätte sie diese jahrelang nicht gesehen. Alles stand noch genau dort, wo sie es verlassen hatte. Die große Montierung wartete geduldig auf ihren nächsten Einsatz, die Kameras lagen ordentlich in ihren Koffern und selbst der Beobachtungsstuhl hatte die zwei Wochen offenbar ohne größere Schwierigkeiten überstanden. Lou freute sich ebenfalls über die Rückkehr. Er hatte die Berge sehr genossen, aber das eigene Zuhause hatte eben seine besonderen Vorzüge. Außerdem war es angenehm, sämtliche Geräte wieder an ihrem gewohnten Platz zu wissen, statt jeden Abend nach dem richtigen Kabel suchen zu müssen. Astromaus betrachtete ihre Sternwarte zufrieden und stellte fest, dass es zu Hause eigentlich wunderschön war. Nur der Himmel erschien ihr nach den Ferien plötzlich etwas heller als früher.
In den nächsten Tagen begann die große Auswertung der Urlaubsaufnahmen. Astromaus und Lou übertrugen die Bilddateien auf den Computer, sortierten ihre Aufnahmen und überprüften, welche Bilder sich besonders gut für die weitere Bearbeitung eigneten. Manche Aufnahmen mussten aussortiert werden, weil kleine Fehler oder vorbeiziehende Wolken die Qualität beeinträchtigt hatten. Die übrigen Bilder wurden sorgfältig miteinander kombiniert. Durch dieses sogenannte Stacken ließ sich das schwache Licht der Himmelsobjekte besser sichtbar machen und das störende Bildrauschen verringern. Anschließend wurden Helligkeit, Kontrast und Farben behutsam angepasst. Als auf dem Bildschirm schließlich die erste fertig bearbeitete Aufnahme der Milchstraße erschien, waren beide begeistert. Unglaublich viele Sterne, dunkle Staubwolken und leuchtende Sternregionen bildeten gemeinsam ein faszinierendes Bild. Astromaus betrachtete das Ergebnis mit glänzenden Augen. Die kleine Reisemontierung und der kompakte Apo hatten großartige Arbeit geleistet.
Besonders stolz war Lou darauf, dass sich ihre sorgfältige Vorbereitung gelohnt hatte. Keines der wichtigsten Geräte hatte gefehlt, die Stromversorgung hatte zuverlässig funktioniert und die gemeinsame Arbeit war erstaunlich reibungslos verlaufen. Astromaus musste ebenfalls zugeben, dass es vielleicht doch nicht nötig gewesen war, die gesamte Sternwarte in die Berge mitzunehmen. Ein gut ausgewähltes kleines Teleskop konnte unter einem dunklen Himmel erstaunliche Ergebnisse liefern. Außerdem hatten sie gelernt, dass nicht immer die Größe der Ausrüstung entscheidend war. Ein geeigneter Standort, Geduld, sorgfältige Vorbereitung und natürlich ein gutes Team waren mindestens ebenso wichtig. Astromaus betrachtete Lou und dachte daran, wie oft er ihr während des Urlaubs geholfen hatte. Ohne ihn hätte sie vermutlich mindestens dreimal ein Kabel vergessen, zweimal die falsche Schraube gesucht und möglicherweise sogar versucht, die Montierung auf einer besonders neugierigen Kuh aufzubauen.
Doch wer Astromaus kannte, wusste, dass eine erfolgreiche Beobachtungsreise niemals einfach nur mit schönen Fotografien endete. Schon während der Bildbearbeitung hatte sich in ihrem Kopf eine neue Idee festgesetzt. Zunächst war es nur ein kleiner Gedanke gewesen. Vielleicht könnte die Familie im nächsten Sommer wieder in die Berge fahren. Vielleicht könnte man sogar regelmäßig dort Urlaub machen. Schließlich gab es in den Bergen diesen herrlichen dunklen Himmel, der für astronomische Beobachtungen so wunderbar geeignet war. Astromaus begann deshalb, sich im Internet nach Ferienwohnungen umzusehen. Lou fand die Idee zunächst durchaus vernünftig. Eine gemütliche Wohnung, genügend Platz für die Ausrüstung und ein schöner Beobachtungsplatz im Garten wären schließlich eine praktische Sache. Er ahnte allerdings nicht, wie schnell aus Astromaus‘ bescheidenem Ferienwohnungswunsch ein wesentlich größeres Vorhaben entstehen würde.
Schon am nächsten Morgen hatte Astromaus mehrere Häuser gefunden, die ihrer Meinung nach ausgesprochen interessant waren. Bei einem Haus gefiel ihr besonders der große Garten. Ein anderes lag weit entfernt von störenden Straßenlaternen. Das dritte besaß eine Terrasse, von der aus man einen wunderbaren Blick auf den südlichen Sternenhimmel hatte. Astromaus verglich die Grundstücke, betrachtete die Dächer und überprüfte sogar, ob genügend Platz für eine kleine Sternwartenkuppel vorhanden wäre. Lou bemerkte die ungewöhnliche Entwicklung erst, als auf dem Küchentisch plötzlich eine Zeichnung lag, auf der ein gemütliches Ferienhaus mit einer vollständig ausgestatteten Sternwarte zu sehen war. Daneben befand sich eine Liste mit möglichen Instrumenten, einer wetterfesten Montierung und einem kleinen Kontrollraum. Besonders bemerkenswert war die Überschrift des Entwurfs. Dort stand nicht etwa „Unser schönes Ferienhaus“, sondern in großen, sorgfältig geschriebenen Buchstaben:
ASTROMAUS & LOU – STERNWARTE II
Damit war die Sache für Astromaus eigentlich entschieden. Ein gewöhnliches Ferienhaus kam selbstverständlich nicht infrage. Schließlich konnte man ein Gebäude mit einer richtigen Sternwarte nicht einfach als Ferienhaus bezeichnen. Das wäre ungefähr so, als würde man die Internationale Raumstation ein möbliertes Zimmer mit Aussicht nennen. Astromaus erklärte deshalb voller Begeisterung, dass man künftig bei schlechtem Wetter zu Hause einfach in die Berge fahren könne. Wenn dort gerade die Wolken hingen, würde man eben zurück in die heimische Sternwarte reisen. Auf diese Weise hätte man gleich zwei Beobachtungsorte und damit möglicherweise wesentlich bessere Chancen auf einen klaren Himmel. Lou hörte sich den Plan aufmerksam an. Er musste zugeben, dass die Überlegung durchaus ihren Reiz hatte. Allerdings fragte er sich, ob Astromaus bereits bedacht hatte, dass man nicht wegen jeder einzelnen Wolke mehrere Hundert Kilometer durch die Gegend fahren konnte.
Astromaus ließ sich von solchen Kleinigkeiten nicht beirren. Schließlich hatte sie gerade erst bewiesen, dass man eine wunderbare astronomische Reise mit einer erstaunlich kleinen Ausrüstung unternehmen konnte. Warum sollte man also nicht auch zwei Sternwarten betreiben können? Vielleicht würden sie eines Tages sogar eine dritte benötigen, möglicherweise am Meer oder irgendwo in einer besonders dunklen Landschaft. Lou warf einen Blick auf die neue Planungsliste und stellte erleichtert fest, dass dort bisher wenigstens noch keine vierte Sternwarte auftauchte. Er wusste allerdings aus Erfahrung, dass sich solche Dinge bei Astromaus jederzeit ändern konnten. Vorsichtshalber legte er deshalb den alten Packzettel vom Bergurlaub ganz oben auf den Stapel. Vielleicht würde er ihn beim nächsten großen Vorhaben noch einmal brauchen.
Am Abend saßen die beiden wieder in ihrer vertrauten Sternwarte und betrachteten den Himmel über ihrem Zuhause. Natürlich waren nicht ganz so viele Sterne zu erkennen wie in den Bergen. Dafür konnten sie nun noch besser verstehen, wie wichtig dunkle Nächte für die Beobachtung des Universums waren und weshalb es sinnvoll war, unnötige künstliche Beleuchtung zu vermeiden. Astromaus dachte an die glitzernde Milchstraße, die stillen Bergwiesen und all die wunderbaren Erlebnisse ihrer Ferien. Gleichzeitig freute sie sich darüber, wieder zu Hause zu sein. Es war schön, neue Orte zu entdecken, fremde Landschaften kennenzulernen und unter einem anderen Sternenhimmel zu stehen. Aber genauso schön war es, anschließend an einen vertrauten Ort zurückzukehren und die gemeinsamen Erinnerungen noch einmal aufleben zu lassen.
Lou saß zufrieden neben ihr und beobachtete, wie Astromaus ein letztes Mal ihre frisch bearbeitete Milchstraßenaufnahme betrachtete. Die beiden hatten in diesen Ferien nicht nur viel über Sterne, Teleskope und dunkle Beobachtungsplätze gelernt. Sie hatten auch wieder einmal erlebt, wie viel schöner ein Abenteuer wurde, wenn man es gemeinsam unternahm. Astromaus brachte ihre Begeisterung und ihre manchmal ziemlich verrückten Ideen mit, während Lou für Ruhe, Geduld und den nötigen Überblick sorgte. Zusammen konnten sie Schwierigkeiten überwinden, über kleine Missgeschicke lachen und sich gegenseitig Mut machen, wenn etwas nicht gleich funktionierte. Und genau darin lag vielleicht eines der schönsten Geheimnisse ihrer Freundschaft: Man musste nicht alles allein können, solange man jemanden an seiner Seite hatte, mit dem man gemeinsam nach Lösungen suchen konnte.
Später, als draußen die ersten Wolken aufzogen und die Sternwarte für die Nacht geschlossen wurde, kuschelten sich Astromaus und Lou müde in ihre gemütlichen Schlafplätze. Die Reise hatte sie glücklich gemacht, aber auch ein wenig erschöpft. Astromaus träumte schon bald von einem wunderschönen Haus in den Bergen, einem riesigen Teleskop und einer glänzenden Sternwartenkuppel, die sich langsam unter einem dunklen Sternenhimmel drehte. Neben der Kuppel stand selbstverständlich ein Schild mit der Aufschrift „Astromaus & Lou – Sternwarte II“. Lou schlief ebenfalls zufrieden ein. In seinem Traum war das Haus etwas kleiner, die Montierung etwas leichter und der Kofferraum des Autos endlich groß genug für alle Urlaubssachen.
Und irgendwo zwischen den vielen Sternen funkelte vielleicht schon die nächste große Idee.
Denn eines war sicher: Mit Astromaus und Lou wurde selbst ein ganz gewöhnlicher Familienurlaub zu einem Abenteuer, das man so schnell nicht vergessen würde.
Astromaus & Lou – Gemeinsam ist das Universum noch ein bisschen schöner.



